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Umkleidetrakt soll noch in diesem Monat winterfest werden / Eigeninitiative

VfL feiert einen Monat nach der Grundsteinlegung Richtfest

Bückeburg (bus). Nur einen Monat (und nur 22 Arbeitstage) nach der Grundsteinlegung ist am Donnerstagüber dem Umkleidetrakt-Neubau des VfL Bückeburg der Richtkranz aufgezogen worden. Vereinspräsident Erich Koch bezeichnete das Gebäude als "wesentlichen Meilenstein", der für den 26 Mannschaften umfassenden Spielbetrieb des VfL deutliche Verbesserungen mit sich bringen werde. Das Haus soll nochin diesem Monat winterfest gemacht werden.

veröffentlicht am 02.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:20 Uhr

Koch dankte allen an der zügigen Umsetzung der Planvorgaben Beteiligten, stellte aber insbesondere die große Eigeninitiative der Vereinsmitglieder heraus, deren Engagement das enorme Interesse an der Verbesserung der derzeitigen Situation verdeutliche. Bürgermeister Reiner Brombach nannte das Gebäude "eine längst überfällige Erweiterung". Dank der Einbindung mehrerer kommunaler und sportlicher Gemeinschaften sei es gelungen, eine "intelligente Finanzierung" auf die Beine zu stellen. Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier machte auf die hervorragende Integrationsarbeit des Vereins aufmerksam. Dem VfL komme in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle zu. "Sie leisten gerade angesichts der explodierenden Jugendhilfekosten einen wertvollen Beitrag", sagte Schöttelndreier. Karl-Heinz Drinkuth und Gerhard Ballschmiede waren ebenfalls voll des Lobes. Sie stellten im Namen des Fußballkreises und des Niedersächsischen Fußballverbands dem VfL das Zeugnis "Vorbildverein" aus. Tugend und Elan der Gemeinschaft, speziell der Fußball-Abteilung, seien bewundernswert. Das westlich des Vereinsheims entstehende Gebäude wird insgesamt neun Räume beherbergen - vier zum Umkleiden und Duschen, zwei (mit separaten Eingängen, Brausebädern und Toiletten) für Schiedsrichter, zwei zur Aufbewahrung von Gerätschaften und einen für allgemeine Zwecke (Besprechungen, Schulungen, Massagen). Das vom Ingenieurbüro Wehmeyer (Warber) und dem Unternehmen Prange Bau (Cammer) konzipierte Vorhaben ist minutiös geplant. Mit der endgültigen Fertigstellung des etwa 300 Quadratmeter großen Traktes wird für Mai gerechnet. Beim überwiegenden Teil der Arbeiten kommen heimische Firmen zum Zug, ein bedeutsames Scherflein erbringen die Mitglieder.




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