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Nach Umbau: Am Ostersonntag wird in Kleinenbremen die Saison eröffnet / Urwald entdeckt

Viel Neues: Mitmach-Museum startet durch

Kleinenbremen (ly). Das neue Programm im Kleinenbremer Museum für Bergbau und Erdgeschichte schlägt alles bisher Dagewesene. Der Grund: Durch den Umbau ist reichlich Platz für weitere Kurse und Veranstaltungen entstanden.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 01:41 Uhr

Fast jedes Wochenende ist dieses Jahr was los. Ostersonntag um 10 Uhr beginnt im Museum an der Rintelner Straße die Saison. Zeitgleich startet das Besucherbergwerk in den Frühling.

Tafeln am Schaupfad

Belebt wird der rund einen Kilometer lange Bergbau-Schaupfad rund um den Steinbruch, den es bereits seit 1991 gibt. Gestern sind 14 neue Tafeln aufgestellt worden; die alten waren im Laufe der Zeit verblasst. Im Vorfeld ist Dagmar Diesing vom Umweltamt des Kreises Minden-Lübbecke, die für drei Ökologie-Tafeln verantwortlich zeichnet, auf einen „Lianen-Urwald“ gestoßen. Bei einer Tafel über Fledermäuse, die in den Stollen überwintern, hat Expertin Sandra Meier das Museum beraten. Druckfrische Flyer zum Schaupfad gibt’s umsonst.

Alles neu macht der April: Abgesehen von der Grillhütte ist der Umbau zum Mitmach-Museum in Kleinenbremen beendet. Fertig sind die Fossilien-Präparation sowie eine museumspädagogische Werkstatt in der früheren Gaststätte, der umgestaltete Eingangsbereich, außerdem die Bildhauerei im ehemaligen Wiegehaus des Steinbruches. Wer sich vorher am Empfang meldet, kann die jüngsten Attraktionen Ostern schon einmal besichtigen.

Richtig Leben in die Bude kommt dann während des Sommerprogramms: Die Werkstatt, künftig die bevorzugte Wirkungsstätte von Geografin Susanne Riedmayer, bietet sich für Schulklassen und andere Gruppen an. In der Fossilien-Präparation können Fans Versteinerungen bearbeiten, die sie auf Exkursionen des Museums selbst gesammelt haben. Gesammelt werden in diesem Jahr erstmals auch Mineralien.

Künftige Bildhauer finden im alten Wiegehaus ein Domizil. Wem das zu anstrengend ist, darf sich unter Anleitung mehrerer Künstler am selben Ort an Schmuck und Dekoration aus Speckstein versuchen. Auch neu sind Radierungen und Skulpturen aus Ton, während Kinder den ersten Fledermaus-Kurs wohl kaum erwarten können.

Schmieden gilt bereits als Dauerbrenner. Beim Bau eines Rennofens darf man zusehen und Handlanger spielen. Im Sommer kommen dann die Ritter von Schloss Ovelgönne, schmieden ihre Schwerter und kreuzen die Klingen. Geplant sind außerdem drei Kunstausstellungen. Und das sind nur Auszüge.

Bisschen viel auf einmal? Wer das Angebot in Ruhe studieren möchte, kann ein Programm mitnehmen, Susanne Riedmayer, (0 57 22) 9 02 23, anrufen oder mailen: s.riedmayer@minden-luebbecke.de




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