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Bündnis für Familie feiert zehnjähriges Bestehen / Rückkehr in die Remise

Viel Positives bewirkt

BÜCKEBURG. „Ganz hohe Anerkennung“ hat der damalige Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier dem Bückeburger Bündnis für Familie während der Gründungsveranstaltung gezollt. „Überaus erlebnisreich und eindrucksvoll“, sei das Dargebotene. Zehn Jahre nach dem Auftakt kehrt die Initiative jetzt an den Ort ihrer Anfänge zurück und feiert in der Neuen Remise von Schloss Bückeburg ihr zehnjähriges Bestehen.

veröffentlicht am 20.09.2019 um 11:18 Uhr

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Reporter

„Zum Jubiläumsfest haben sich mehr als 40 Vereine, Organisationen und Einrichtungen angemeldet“, berichtete Koordinator Stefan Reinecke während eines Vorbereitungstreffens in der Begegnungsstätte. Geboten werden unter anderem Bastel- und Spielmöglichkeiten, Kuchenbuffet und Getränke, Livemusik mit „Little Jazz“ und eine Ehrenamtsbörse.

Darüber hinaus soll das im zurückliegenden Jahrzehnt Bewirkte bilanziert und über die Entwicklung neuer Aktionen berichtet werden. Zudem ist die Aufnahme neuer Mitglieder in den Bündniskreis vorgesehen. „Ein netter Nachmittag, zu dem alle Bückeburger und Interessierte eingeladen sind“, erläuterte der Stadtjugendpfleger.

„Das Bündnis hat in den vergangenen zehn Jahren eine Menge auf die Beine gestellt und viel Positives bewirkt“, gab Bürgermeister Reiner Brombach zu Protokoll als er an die damaligen Impulsgeber Brigitte Einfalt-Spieß, Anka Knechtel und Bernd Schierhorn erinnerte. Dass das Engagement auf ehrenamtlicher Basis erfolge, zeige, dass die Mitstreiter von der Idee überzeugt seien.

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung zählten in der Remise Tanzvorführungen zum Festprogramm. Foto: bus Brigitte Einfalt-Spieß (von links), Anka Knechtel, Maria Schwille (Servicebüro Bonn), Maike Aldag (Stadtverwaltung) und Bernd Schierhorn begrüßen im Februar 2010 die Teilnehmer des ersten Bündnis-Arbeitstreffens. Foto: bus

Mit der 2004 vom seinerzeitigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend publizierten Bündnis-Idee zielten die Entwickler vor allen Dingen auf die Verbesserung der örtlichen Rahmenbedingungen für Kinder und Familien ab. Die Initiative war im Rahmen der von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden betriebenen „Allianz für Familie“ entwickelt worden.

In der Remise stach damals die große Bandbreite der engagementsbereiten Bückeburger heraus. Was speziell an einem gemeinsamen Tänzchen von Kindern der Biber-Gruppe der städtischen Kindertagesstätte mit Vertretern der (Senioren)-Begegnungsstätte deutlich wurde. Das Informationsangebot reichte sozusagen von der Wiege bis zur Bahre - wenige Schritte neben den Ständen der Kindergärten gab das Fürstliche Forstamt Auskunft über sein Projekt „Ruheforst“.

„Wir kümmern uns nicht nur um Vater, Mutter und Kind sondern auch um die Großeltern“, merkte Bürgermeister Brombach vor der Unterzeichnung der Gründungserklärung augenzwinkernd an. „Was vor einigen Jahren noch als Gedöns abgetan worden ist, hat sich mittlerweile als Notwendigkeit erwiesen“, betonte Landrat Schöttelndreier, der die Stadt zu einem „gelebten und aktiven Netzwerk“ beglückwünschte. „Damit liegt Bückeburg nicht nur im Trend, sondern an der Spitze dessen, was für mehr Familienfreundlichkeit getan werden muss“, gab der Festredner zu verstehen.

Das Jubiläum wird am Sonnabend, 28. September, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr gefeiert.




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