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Bekanntschaft mit einem „Motorsägenmann“ / Für heute ist ein Disco-Abend geplant

Viele fröhliche Gesichter beim TuSG-Zeltlager

Wiedensahl (jed). Mehr als 20 Zelte, 36 Kinder zwischen sieben und 13 Jahren, zwölf Betreuer und jede Menge Spaß – das sind die Hauptzutaten für das noch bis morgen andauernde Zeltlager der TuSG Wiedensahl auf dem B-Platz hinter dem Sportsaal.

veröffentlicht am 16.08.2012 um 22:33 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:42 Uhr

Gestartet wurde am Mittwochabend mit dem Aufbau der Zelte, die zum Teil mit dem Bollerwagen antransportiert wurden. Lia, mit sieben Jahren jüngste Teilnehmerin und erstmals dabei: „Der Aufbau hat gut geklappt, aber ein wenig Angst vor der Nachtwanderung habe ich schon.“ Filina, mit Lia in einem Zelt schlafend, beruhigt: „Das ist gar nicht so schlimm, vor Gespenstern muss man keine Angst haben.“

Vielleicht aber doch, denn schließlich machten die Kinder bei der Nachtwanderung Bekanntschaft mit zwei Gespenstern und einem „Motorsägenmann“, die nach und nach ganz plötzlich aus der Dunkelheit auftauchten. Finn: „Die Gespenster gingen ja noch, aber der mit der Motorsäge war so laut, da bin ich vor Schreck in den Graben gefallen.“ Ältere Kinder wie Charlotte und Leonie, die schon des Öfteren bei solchen Nachtwanderungen dabei waren, fanden das Ganze diesmal vergleichsweise aber „etwas lahmer“ als sonst.

Carina Wartmann, Til Wartmann und Linus Bulmahn gehören zum ersten Mal zum Betreuerstab und mussten am ersten Abend bei der obligatorischen „Taufe“ Bekanntschaft mit dem kühlen Nass des aufgebauten Swimmingpools machen. Während beim Küchendienst jeder mal an der Reihe ist, werden zum Toilettendienst nur die Kinder verdonnert, die sich nicht an die Regeln und Anweisungen der Betreuer halten. Vereinsjugendleiterin Lena Walter: „Davon gibt es garantiert immer welche. Die müssen dann kräftig mit der Bürste schrubben.“

Filina (links) und Lia teilen sich ein Zelt.

Auch die Verpflegung hat bisher reibungslos geklappt. Jeden Morgen werden pünktlich zur Frühstückszeit 120 Brötchen angeliefert. Bernhard Peeck, neben Lena Walter am häufigsten als Betreuer mit von der Partie: „Der Brötchendienst liefert uns auch die SN, darauf kann ich einfach nicht verzichten.“

Hohen Besuch gab es gleich am ersten Abend: Anneliese Albrecht, vor wenigen Tagen zur neuen Wiedensahler Bürgermeisterin gewählt, hatte Süßigkeiten im Gepäck. Heute stehen tagsüber „Spiele ohne Grenzen“ und abends eine „Disco“ auf dem Programm.

Bilder auf sn.online.de




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