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Vorsitzender des 1. Shotokan Karate-Dojo Rinteln hat die Idee als "Berufstrainer" zu arbeiten

Viele Meistertitel stehen in Rojes Erfolgsbuch

Karate (hga). Der Sport ist seine Leidenschaft: Stephan Roje, Vorsitzender des 1. Shotokan Karate-Dojo Rinteln, hat dabei eine erfolgreiche Vita vorzuweisen. Beim 34-Jährigen, verheiratet und Vater zweier Zwillingspärchen, stehen die Titel des Landesmeisters und Deutschen Meisters mehrfach im Erfolgsbuch. Hinzu kommt der Titel eines Internationalen britischen Meisters.

veröffentlicht am 30.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Stephan Roje (l.) holte mehrere Meistertitel nach Rinteln. Foto:

Das Qualität für Roje dem Erfolg vorausgeht, beweist die Tatsache, dass der Rintelner Dojo ein eingetragener Verein im offiziellen Fachverband für Karate ist - mit Anerkennung vom Deutschen Sportbund. Als 14-Jähriger begann Roje seine Laufbahn. "Meine Mutter hat ein Plakat gelesen, da bin ich hin", erinnert sich Roje an die Anfänge. In der Zwischenzeit hat der Karate-Virus die ganze Familie erfasst. Zwei Söhne stehen im Landeskader Niedersachsen, der 15-jährige Jean ist für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Zwölf Jahre diente Roje bei der Bundeswehr, wurde dort zum Berufskraftfahrer ausgebildet und studierte Sportmanagement an der Sportschule in Warendorf. Nach der Bundeswehrzeit machte Roje eine Ausbildung zum Informatikkaufmann. Bis dahin hatte Roje viel Zeit als Aktiver und Trainerin den Sport investiert. Schwierigkeiten nach zwölf Jahren Bundeswehr wieder einen zivilen Beruf zu finden, ließen eine Idee reifen. "Ab diesem Jahr ist angedacht, als Trainer hauptberuflich zu arbeiten", erklärt Roje seine Vorstellung für die Zukunft. Als einen großen Erfolg in 2006 verbuchte Sohn Jean mit dem niedersächsischem Landeskader beim Internationalen Brocken-Pokal einen hervorragenden dritten Platz. Seit Oktober hat Roje eine weitere Herausforderung angenommen: Die Karate-Minis im Alter von vier bis sechs Jahren bereichern den Verein, neben der Kindergruppe (sieben bis 13 Jahre). "Die Kinder machen den größten Anteil unter unseren Mitgliedern aus", sagt Roje. Zwar soll der Karatesport allen Altersgruppen nahe gebracht werden, doch die Kinder stehen dabei immer in einem besonderen Fokus. Auch sein persönliches Ziel hat Roje klar fokussiert: "Dass es gelingt, den Sport zu meinem Hauptberuf zu machen und noch möglichst viele Sportler aus dem Verein für den Landeskader zu qualifizieren."




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