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Bücherflohmarkt des Kinderhilfsvereins „Chic für Chancen“

Viele Stammkunden und Mengenrabatt

Bückeburg. Um Geld für einen karitativen Zweck einzunehmen, hat der Bückeburger Kinderhilfsverein „Chic für Chancen“ mit einem zweitägigen Bücherflohmarkt in der Fußgängerzone aufgewartet. Im Sortiment: Rund 2000 Romane, Kinderbücher, Sachbücher und Bildbände, die von Unterstützern des Vereins in den vergangenen zwölf Monaten eigens für diese Aktion gespendet worden waren. Das berichtete Schriftführerin Heike Schildmeier, die den am „Bücki“-Brunnen platzierten Verkaufsstand gemeinsam mit einigen anderen Vereinsmitgliedern betreute.

veröffentlicht am 24.07.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

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Dabei hatten die Aktivisten nicht nur alle Hände voll damit zu tun, zu Beginn die Unmengen an Büchern aus den Transportkartons auszupacken und die ebenfalls mitgebrachten Bierzelttische mit den nach den jeweiligen Kategorien sortierten Büchern zu bestücken. Vielmehr waren sie auch gut damit beschäftigt, den Verkauf zu regeln. Denn vom Start weg erfreuten sich die zu Preisen von 2 Euro pro Stück sowie mit Mengenrabatt offerierten Secondhand-Bücher einer regen Nachfrage.

Seit einigen Jahren zeige der Kinderhilfsverein immer kurz vor Beginn der Sommerferien mit solch einem Bücherflohmarkt in der Fußgängerzone Präsenz, erklärte Schildmeier im Gespräch mit unserer Zeitung. Daher habe man mittlerweile viele Stammkunden, die sich zum Teil schon Wochen vor den beiden Aktionstagen bei ihr oder anderen Vereinsmitgliedern erkundigen, ob denn wieder ein Bücherverkauf ansteht. Die große Nachfrage resultiert laut der „Chic für Chancen“-Schriftführerin nicht zuletzt daraus, dass im Wesentlichen neuwertige Bücher feilgeboten werden, darunter auch etliche aktuelle Titel. Und gerade vor den langen Sommerferien respektive der Hauptreisezeit würden viele Leute die Gelegenheit nutzen, sich für kleines Geld mit einem umfangreichen Bestand an Urlaubslektüre einzudecken.

Finanziert werden mit dem Erlös aus dem Bücherverkauf übrigens traditionell die für die jeweilige Sommersaison von dem Verein an bedürftige Kinder ausgegebenen Eintrittskarten für das Bergbad. Außerdem bereits geleistete Zuschüsse für von sozial-schwachen Familien erworbene, ebenfalls zum Besuch des „Bergbades“ berechtigende Familieneintrittskarten. Dabei habe man sich das Vorliegen einer Bedürftigkeit in allen Fällen durch entsprechende Papiere nachweisen lassen.




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