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Insolvenzverwalter ist optimistisch

Vier Interessenten für "Coating Innovation"

Lauenau (bab). Im Insolvenzverfahren der Firma "Coating Innovation" laufen Verhandlungen mit potenziellenÜbernahmekandidaten. Wie Insolvenzverwalter Olaf Handschuh aus Bückeburg mitteilt, ist er optimistisch, einen Investor für die Firma zu finden. Anfang November möchte der Anwalt einen Vertragsabschluss erzielt haben.

veröffentlicht am 22.10.2008 um 00:00 Uhr

Mit vier Interessenten für die Firma verhandelt Handschuh zurzeit. Er wolle die Gespräche aber nicht unter Zeitdruck führen. "Es ist ein sehr komplexes Insolvenzverfahren, wir verkaufen Hightech", betont der Anwalt. Die potenziellen Investoren möchten testen, "was überhaupt geht", sagt er. Ausschlaggebender Grund der Insolvenz war die Zurücknahme eines Darlehens der Hauptgesellschafterin, der Masterflex AG in Gelsenkirchen, die Forderungen von 6,2 Millionen Euro geltend machte. Der neue Masterflex-Vorstand hatte den Schritt mit "zukünftig zu erwartenden Liquiditätsschwierigkeiten" und Nichterfüllung der Erwartungen nach einer "zügigen Markteinführung des neuartigen Beschichtungsverfahrens" begründet. Bei der Markteinführung gibt es einen Fortschritt. "Wir sind serienreif", kann der Insolvenzverwalter über die Entwicklung eines neuen Blue-back-Papiers berichten. "Ich bin sehr optimistisch", sagt Handschuh. Die Abnehmer sähen das ebenso positiv. "Sie sind sehr begeistert von diesem Produkt." In der Druckindustrie seien solche Produkte äußerst gefragt. Handschuh hat der Homepage von "Coating Innovation" eine Erklärung hinzugefügt. Es sei "auch aufgrund der sich positiv entwickelnden Auftragslage davon auszugehen, dass das Unternehmen zukünftig wirtschaftlich erfolgreich am Markt operieren kann". Es sei gesichert, dass die Kunden der Firma zukünftig beliefert werden können. Bei den Verhandlungen mit denÜbernahmeinteressenten ist der Bückeburger Anwalt in die entscheidende Phase eingetreten. Ein Unternehmen aus der Schweiz, ein süddeutsches, ein westfälisches und ein regionales Unternehmen haben verstärktes Interesse an dem Lauenauer Unternehmen bekundet. Handschuh rechnet damit, dass es Anfang November mit einer der Firmen zum Vertragsabschluss kommt.




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