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Aufsteiger TuS Lindhorst belegt in der Oberliga einen Mittelfeldplatz

Vier "lange Kerls" bereiten den Gegnern unter dem Korb Kopfzerbrechen

Basketball (rh). Viel freundlicher als im ersten Oberligajahr fällt die Zwischenbilanz des einzigen Schaumburger Oberligisten, der Herrenmannschaft des TuS Lindhorst, aus. Das Team hat die Erwartungen nicht nur erfüllt, bei vier Siegen in den ersten neun Spielen liegt die Truppe von Spielertrainer Heinrich Gerhardt klar über Soll.

veröffentlicht am 29.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

TuS-Korbjäger Christian Brenneke zählt in der Oberliga zu den be

Das vor Saisonbeginn gesetzte Ziel "Klassenerhalt" sollte schon bald in Lindhorst kein Thema mehr sein. Gründe für den Optimismus sind nicht nur die vier Siege über Weende-Göttingen, Ebstorf, Hardegsen und Osnabrück, es sind auch die verlorenen Spiele. Das klingt auf den ersten Blick unlogisch. Doch zieht man die Auswärtsspiele in Göttingen und Wolfsburg heran, die nur mit einem und zwei PunktenDifferenz verloren wurde, oder die Partie in Braunschweig, die erst nach der Verletzung von Victor Burhanau nach einer 10-Punkte-Führung noch verloren ging, so bleiben ganze zwei Spiele, mit denen der TuS nicht zufrieden sein kann. Gegen den TK Hannover im ersten Heimspiel spielte die Mannschaft schwach und dazu noch mit der falschen Taktik. Beim Match in Hameln, wo der aus der Regionalliga abgestiegene VfL "in einer anderen Liga" agiert, fehlten dem TuS zwar wichtige Spieler, aber trotzdem hätte es nicht so ein Debakel geben dürfen. Die Mannschaft spielt viel abgeklärter und routinierter als in ihrer ersten Saison im Oberhaus. Die Center Lennart Marx (nach Göttingen) und Rudi Forstner (in die Schweiz) wurden nahtlos ersetzt durch einen immer stärker werdenden Sebastian Glänzer und durch den Zugang von Christian Blome (SV Erichshagen). Somit hat der TuS wieder mit Alexander Weinert und David Bednareck, der nach einem kurzen Gastspiel beim CVJM Hannover zurückgekehrt ist, vier "lange Kerls" unter den Brettern, die sich hervorragend ablösen und vielen Gegnern Kopfzerbrechen bereiten. Auf der Anspielerposition ist die Mannschaft ebenfalls stark besetzt. Spielertrainer Heinrich Gerhardt wird dabei gut unterstützt und entlastet von Neuzugang Eugen Judt (SV Erichshagen) und Taner Allak. Etwas dünn sind lediglich die Flügel besetzt. Mit Victor Burhanau und Christian Brenneke spielen hier zwar möglicherweise die beiden besten Flügel der Liga, aber dahinter gibt es keine Entlastung. Die dafür vorgesehenen Dominik Cwik (Rückenprobleme), Andreas Herber (will kürzer treten und spielt nur noch in der zweiten Mannschaft), Mario Schmidt (ebenfalls aus beruflichen Gründen nur noch in der Zweiten) oder Marc Hamann (nach langer Krankheit noch nicht wieder so weit) stehen allesamt nicht mehr zur Verfügung. Kompensiert wird das bisher recht erfolgreich dadurch, dass die Aufbauspieler ausweichen. So lange man von Verletzungen verschont bleibt, kann das auch aufgehen. Der Aufsteiger aus Lindhorst spielt um den sechsten Platz mit.




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