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Eingang und Wache umgestaltet

Visitenkarte der Polizei

BÜCKEBURG. „Die Wache ist unsere Visitenkarte“, sagt Werner Steding nicht ohne Stolz. Der Leiter des Polizeikommissariates an der Ulmenallee stellte jetzt gemeinsam mit seinen Kollegen Arno Hansing (Leiter Einsatz- und Streifendienst) und Matthias Auer (Pressesprecher) den neu gestalteten Eingangsbereich vor. Innen und außen präsentiert sich das Revier nun nicht nur moderner und großzügiger, sondern vor allem kundenfreundlicher.

veröffentlicht am 25.07.2018 um 15:27 Uhr
aktualisiert am 25.07.2018 um 17:30 Uhr

Freuen sich über Umgestaltung der Polizeiwache: Arno Hansing, Matthias Auer und Werner Steding. Foto: kk
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Karsten Klaus Redakteur zur Autorenseite
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Gut ein halbes Jahr haben die Umbauarbeiten gedauert. Von außen fällt an dem Gebäude besonders die neue Rampe ins Auge. Diese ermöglicht einen barrierefreien Zugang ins Gebäude. Besonders Nutzer von Rollstühlen oder Rollatoren sowie Familien mit Kinderwagen werden diese Annehmlichkeit zu schätzen wissen.

Der Eingang wurde etwas verlegt, der Bereich der alten Treppe dem Vorraum zur Wache zugeordnet. In dieser Sicherheitsschleuse kommt man sich längst nicht mehr so eingeengt wie vor dem Umbau vor. „Empfang/Reception“ ist hier zu lesen. Auf der anderen Seite der schusssicheren Scheibe arbeitet eine Angestellte, die die Besucher weiterleitet. Entweder wird der Weg in die eigentliche Wache freigegeben oder die Besucher werden hier von Polizeibeamten abgeholt und in ihre Büros begleitet.

Die Mitarbeiterin hat früher in einem angrenzenden Raum gearbeitet, unter anderem Telefongespräche angenommen und vermittelt. Jetzt hat sie ihren Arbeitsplatz mit den Wachhabenden zusammen in einem Raum – was die Kommunikation und Zusammenarbeit untereinander deutlich erleichtert.

Das Kommissariat an der Ulmenallee mit Rampe und umgestaltetem Eingangsbereich. Foto: Polizei
  • Das Kommissariat an der Ulmenallee mit Rampe und umgestaltetem Eingangsbereich. Foto: Polizei

Apropos Arbeitsplatz: Die Wache ist jetzt nicht nur computertechnisch, sondern auch ergonomisch auf dem Stand der Zeit: Die Arbeitstische sind beispielsweise höhenverstellbar, sodass nach Wunsch im Stehen oder Sitzen gearbeitet werden kann. Außerdem ist der Raum klimatisiert, gerade das Richtige während der augenblicklichen Hitzewelle.

Steding und Hansing berichteten von positiver Resonanz auf die Umgestaltung. Sowohl die Mitarbeiter als auch Besucher seien sehr angetan. Der Aufwand habe sich also gelohnt – auch die erschwerten Arbeitsbedingungen und der verlegte Eingang während der Umbauphase seien (fast) vergessen.

Die über 30 Jahre alte Sicherheitsschleuse war abgängig und hätte sowieso ausgetauscht werden müssen. Daher entstand die Idee, die Räume gleichzeitig umzugestalten und einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Steding lobte in diesem Zusammenhang die gute Kooperation mit dem Staatlichen Baumanagement und dem Architekten John Roper. Dieser habe viele gute Ideen eingebracht – und aus „Kundensicht“ auf die neue Wache geschaut. Warum also zum Beispiel keine runde Erweiterung am Tresen in der Wache, wie man sie zum Beispiel aus dem Barbereich von Hotels kennt? Das ist nicht nur praktisch zum Ablegen von Dokumenten, sondern schafft auch eine entspanntere Gesprächsatmosphäre.

Der Umbau hat sich ein wenig in die Länge gezogen, da auch noch aufwendige Brandschutzmaßnahmen umgesetzt werden mussten. Auch die Kanalanschlüsse des Gebäudes sind jetzt auf dem Stand der Zeit.




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