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Vortrag am Donnerstag, 14 Uhr, im Krankenhaus als Auftakt für das "Männer-Gesundheits-Zentrum"

"Vom besonderen Risiko, ein Mann zu sein"

Rinteln (la). Nach einjähriger Vorbereitungszeit nimmt das Zentrum für die Gesundheit des Mannes am Klinikum Schaumburg, Kreiskrankenhaus Rinteln, seine Arbeit auf und stellt sich am Donnerstag, 14. Dezember, um 18 Uhr mit einer ersten Vortragsveranstaltung im Vortragssaal des Kreiskrankenhauses der Öffentlichkeit vor.

veröffentlicht am 13.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

"Vom Risiko, ein Mann zu sein oder: Sind wir Männer noch zu retten?" heißt der Vortrag für Männer und Frauen, denen ihre Männer lieb sind, den Dr. med. Horst-Helmut Krause, Facharzt für Innere Medizin, Chefarzt der Inneren Abteilung und Zentrum für die Gesundheit des Mannes an diesem Tag hält. Das Zentrum ist das einzige dieser Art in weitem Umkreis. Es hat sich die Verringerung von Morbidität (Morbidität ist ein Gesundheitsindikator, mit dem die Häufigkeit von Erkrankungsfällen in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe in einem definierten Zeitraum gemessen wird) und Exzessmortalität (der erhöhten Sterberate) der männlichen Bevölkerung durch Früherkennung und Behandlung zur Aufgabe gemacht. Denn die Lebenserwartung von Männern liegt in Deutschland deutlich unter der Lebenserwartung von Frauen. Dass diese männliche Exzessmortalität nur teilweise genetisch bedingt ist, zeigen die Zahlen aus anderen europäischen Ländern. Die Einrichtung eines Zentrums für Männergesundheit ist auch demografisch begründet: Dem männlichen Bevölkerungsanteil kommt aufgrund der demografischen Entwicklung in der Zukunft eine noch größere Bedeutung als zukünftige Leistungsnehmer im Gesundheitsbereich zu als heute, weil sich der männliche Bevölkerungsanteil deutlich vergrößern wird. "Das Zentrum für Männergesundheit am Kreiskrankenhaus Rinteln versteht sich als Träger eines interdisziplinär kooperierenden Netzwerkes, das die Fachgebiete Innere Medizin, Urologie und Psychologie und bei Bedarf andere, wie zum Beispiel Ernährungswissenschaftler, Sportmediziner, zusammenführt", so Dr. Krause.




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