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Fall Ines K.: Aufruf der Polizei bleibt ohne Resonanz / Mordkommission weiterhin nur mit diesem Fall betraut

Von gesuchtem Zeugen fehlt jede Spur

Lauenau. Die Suche nach einem bestimmten Zeugen vom Todestag der Lauenauerin Ines K. hat sich bislang als eine Sackgasse erwiesen. Weder der gesuchte Zeuge selbst meldete sich bei der Polizei, noch gab es nennenswerte Hinweise auf dessen Identität, wie Nils-Holger Dreißig, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg, auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte.

veröffentlicht am 28.07.2015 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:42 Uhr

Vor rund zwei Wochen war die Polizei mit einem konkreten Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gegangen. Am Tag, als die 42-jährige Ines K. in ihrem Haus in Lauenau am Busbahnhof Opfer eines Gewaltverbrechens wurde – es war der 27. Mai –, wurde gegen 11 Uhr ein Mann gesehen, der sich für einen längeren Zeitpunkt vor dem Ofenbaubetrieb der Eheleute K. aufgehalten und durch ein Schaufenster gesehen haben soll. Beschrieben wurde der Mann als etwa 50 Jahre alt, auffallend groß und von kräftiger Statur. Von diesem Zeugen fehlt bis heute allerdings jede Spur.

Im Bereich der kriminaltechnischen Untersuchungen gingen aktuell dafür täglich neue Ergebnisse ein, beispielsweise im Hinblick auf Fingerabdrücke und DNS-Spuren. Zu den Details der Ermittlungsfortschritte wollte Dreißig aber keine Angaben machen.

Die für den Fall extra einberufene Mordkommission (Moko) ist weiterhin im Einsatz, ihre Mitarbeiter ausschließlich für die Aufklärung dieses Verbrechens zuständig, so Dreißig. Erst, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind und der Fall auf dem Tisch der Staatsanwaltschaft liegt, werden die Beamten, die ansonsten mit anderen Arbeiten im Polizeidienst betraut sind, zu diesen Tätigkeitsbereiche zurückkehren. kle




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