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Polnische Austauschschüler zu Gast an der Elisabeth-Selbert-Schule

Von Nowy Socz nach Hameln

HAMELN. Aus dem südostpolnischen Nowy Socz nahe Krakau machten sich 15 Schüler mit zwei Begleitern auf den Weg in die Rattenfängerstadt.

veröffentlicht am 02.07.2018 um 15:18 Uhr

Die polnischen Austauschschüler und ihre Hamelner Gastgeber. FOTO: Falko Kruse/PR
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Autor

Carlhermann Schmitt Reporter

Gespannt waren die Hamelner Familien auf die Gäste aus der Region Kleinpolen, die sie eine Woche lang begleiten sollten. Eine große Hilfe bot das Rahmenprogramm. Vielfältige Begegnungen schufen neue Eindrücke. So zum Beispiel in den Familien, im Schulunterricht des Beruflichen Gymnasiums und der Berufsfachschule Ergotherapie. Auch Besichtigungen ermöglichten Einblicke in das Leben und die Geschichte des Weserberglandes, der Landeshauptstadt Hannover und der Hansestadt Hamburg. Warum sprichst du so gut Polnisch, wurde eine ESS-Schülerin gefragt. Die polnischen Wurzeln der Familie wurden erläutert. Eine Extraportion Ketchup auf die Pizza? Für polnische Jugendliche selbstverständlich, für unsere eine auffällige Eigenart. Ungewohnt war für eine polnische Schülerin, dass die Jugendlichen in der deutschen Schule „sehr aktiv am Unterricht teilnehmen.“ Eine andere bemerkte: „Die Deutschen sind sehr offen, die Familie, mit der ich lebte, war sehr nett, mit einem Sinn für Humor, ich fühlte mich in ihrem Zuhause sehr gut.“ Zufrieden sind Schulleiterin Gisela Grimme und Geschichtslehrer Falko Kruse, dass der vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk geförderte Austausch so gut zur Verständigung der Schüler beiträgt. Im September fahren die Hamelner zu ihren Freunden nach Polen.PR




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