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Lesertelefon mit Ulrich Reineking: Lob für praktisches Einkaufsgeschenk und liebevolles Kinderfest, Kritik zum geplanten Supermarkt in Eilsen

Von werbefreien Strandkappen und abhebenden Flugobjekten

Rinteln (ur). Vera Kühn aus dem Auetal war am Wochenende in Rinteln, um noch einige Einkäufe für ihren bevorstehenden Urlaub zu erledigen. Dass sie Badekleidung, einen leichten Sommerrock und allerhand Lesestoff bekommen würde, hatte sie durchaus erwartet, aber nicht, dass ihr im Textilgeschäft bei einer Kaufsumme von 46 Euro ohne eigene Nachfrage noch eine kostenlose Strandkappe dazu gegeben wurde: "Und das ganz ohne eine Werbebedruckung!" Sie habe sich sehr über diese nette Geste gefreut.

veröffentlicht am 09.07.2008 um 00:00 Uhr

Ihre Kinder und Enkelkinder hat Bärbel Skoruppa aus Deckbergen schon imörtlichen Kindergarten gehabt und alle erinnern sich heute noch positiv an diese Zeit. "Ich selbst habe mehrfach dort mit den Kindern über Brandschutzfragen gesprochen und fand diese Aktionen immer sehr gut vorbereitet." Insofern bedaure sie es sehr, dass die Kindergartenleitung in der Öffentlichkeit jetzt so negativ angegangen worden sei. Angesichts der neuen Diskussionen um den Gedenkstein auf dem Rintelner Kollegienplatz meint Gisela Möller aus dem Auetal: "Die Diskussion um den Spruch ,Klagt nicht kämpft' hat so lange etwas Schizophrenes, solange die Regierung an der Wehrpflicht festhält und junge Männer noch in alle Welt zu sogenannten Friedenseinsätzen geschickt werden." "Auf welcher Wolke sitzen eigentlich unsere Kreispolitiker?", fragt sich empört unser Leser Hans- Wilhelm Jeschke aus Rinteln. Beim Besuch des Hallenbads habe er jetzt festgestellt, dass der Eintrittspreis für Rentner von bisher 1,80 Euro auf drei Euro erhöht wurde - "und das, obwohl die Renten ja nur sehr geringfügig angehoben wurden." Viele Rentner hätten ihm gegenüber schon erklärt, dass sie sich das Schwimmen im Hallenbad unter diesen Umständen künftig nicht mehr leisten könnten. "Deshalb wird es da trotz der Erhöhung am Ende nicht mehr Umsatz geben sondern weniger!" Doris Hage war am vergangenen Sonnabend mit ihrer siebenjährigen Enkelin "rein durch Zufall" auf dem Marktplatz und erlebte dort das kleine Kinderfest mit, das dort von der Jesus-Gemeinde geboten wurde. "Spiele, Schminkaktion und Liedvorträge waren sehr gut organisiert und meine Enkeltochter war vor allem vom Puppenspiel ganz fasziniert." Sie möchte auf diese Weise den Veranstaltern ihr Dankeschön aussprechen, "zumal es ja auch nicht schaden kann, wenn Kinder mal auf altersgerechte Weise mit Fragen des Glaubens vertraut gemacht werden." Obwohl sie im Kalletal wohnt, interessiert sich Elke Reese auch sehr für Vorgänge in Bad Eilsen und fragt sich angesichts des Bauprojekts Lebensmittelmarkt, ob die Architekten wohl eingeplant hätten, dass wir immer mehr mit starken Winden zu tun haben werden: "Das vorgestellte Dach mit Flügeln wirkt doch fast schon wie ein Flugobjekt vor dem Abheben. Mir wäre mulmig bei dem Gedanken, mich bei großem Sturm unter dem Dach aufzuhalten". Ganz begeistert war Gerda Büthe aus Rinteln von dem Wochenendbeitrag unser Zeitungüber Nienburg von Karl-Heinz Poll. Meint allerdings, im Gegenzuge müssten auch die Schönheiten von Rinteln den Nienburgern in der dortigen Tageszeitung "Harke" mal näher gebracht werden. "Beide Städte liegen ja an der Weser, aber jede hat doch ihre reizvollen Beson- derheiten!" Wir werden diesen Themenvorschlag gern an unseren Autor weitergeben.




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