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Nachts Frost und tagsüber Tauwetter sorgen für erhebliche Behinderungen im Stadtgebiet

Vor der Glätte kapituliert selbst der Allrader

Bückeburg (rc). Der nächtliche Frost, das morgens erneut einsetzende Tauwetter mitsamt der Regenfälle hat gestern Morgen im gesamten Stadtgebiet für erhebliche Probleme gesorgt. Auf den eisglatten Straßen war kaum ein Vorwärtskommen, selbst die Fahrer allradgetriebener Fahrzeuge hatten ihre liebe Mühe und Not, nicht wegzurutschen oder rechtzeitig zum Stehen zu kommen.

veröffentlicht am 04.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 03:41 Uhr

Zwar war seitens des Bauhofes Splitt gestreut worden, aber wegen des auf den Eisflächen gefrierenden Regens nutzte auch das nicht viel. Noch bis zum Mittag war zum Beispiel in der Fußgängerzone allerhöchste Vorsicht geboten, wenn jemand von der einen auf die andere Straßenseite wechseln musste.

Zu größeren Unfällen ist es allerdings nicht gekommen, wie die Polizei Bückeburg auf Anfrage mitteilte. „Alle sind sehr besonnen und langsam gefahren“, lobte Pressesprecher Ulrich Kaupmann. Zu lediglich einem Unfall mussten die Beamten um 8.45 Uhr in Richtung Zubringer B 65/83 ausrücken. Dort war eine aus Minden kommende Autofahrerin beim Einfädeln wegen überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geraten und in den Gegenverkehr geprallt. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge blieben unverletzt. Der Sachschaden beträgt rund 7000 Euro.

Viel zu tun haben seit dem Einsetzen des Tauwetters die Mitarbeiter des Abwasserbetriebes. Immer wieder sind sie im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um verstopfte Gullys freizuschaufeln. Vor den Gullys hatten sich zum Teil riesige Pfützen gebildet, wie etwa auf der Parkpalette: Rücksichtslose Fahrer durchfahrender Autos „bescherten“ Passanten an manchen Stellen kalte Duschen.

Im gesamten Stadtgebiet geriet am Mittwoch und Donnerstag die Restmüllabfuhr ins Stocken. Mittwoch wurde überhaupt nicht abgefahren, Donnerstag eingeschränkt und nicht im üblichen Rhythmus. Die Abfallwirtschaftsgesellschaft rät allen Betroffenen, die Tonnen noch einen Tag länger an der Straße stehen zu lassen: „Wir versuchen, alles nachzufahren.“