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Ferienspiele für Kleinenbremen, Nammen und Wülpke vor dem Finale

Vor heißer Pizza: Schnitzeljagd mit GPS-Technik und Bulldogge Bobby

Kleinenbremen (ly). Es geht auf die Zielgerade: Die Ferienspiele für Kleinenbremen, Nammen und Wülpke neigen sich dem Ende zu. In einer Zwischenbilanz zieht Friedrich Vogt, Vorsitzender des Bezirksausschusses, ein positives Fazit. „Wir haben durchweg gute Zahlen“, sagt er.

veröffentlicht am 09.08.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 22:21 Uhr

Im Schnitt, so Vogt, habe es für die zehn Aktionen jeweils etwa 15 Anmeldungen gegeben, bei einigen um die 20. Mit von der Partie sind 32 Jungen und Mädchen, die meisten haben gleich mehrfach gebucht.

Angebote machten diesmal die Lütkenbremer Dorfgemeinschaft, örtliche Parteien, Siedlerbund Kleinenbremen/Wülpke, Kindertrachtengruppe Nammen, Heimatverein Kleinenbremen, TuS Porta Westfalica, Besucher-Bergwerk und Museum, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), die Schützenvereine „Freie Hand“ und Kleinenbremen-Ost/Schermbeck.

Vogt geht davon aus, dass für Kurzentschlossene noch Plätze frei sind. Zum Beispiel bei einem kurzweiligen Nachmittag, den der CVJM und die Kirchengemeinde Kleinenbremen für Freitag, 10. August, planen. Man trifft sich um 14 Uhr am Delius-Haus. Karsten Heine, (05722) 91 54 10, und Sandro Costa, (05722) 2 28 65, wissen mehr.

Das Finale der Ferienspiele wird mit einer Foto-Schnitzeljagd eingeläutet. Der Startschuss fällt am Sonnabend um 19 Uhr auf dem Kleinenbremer Schulhof. Zum Abschluss wird am Schützenhaus Kleinenbremen-Ost gegrillt.

Apropos Essen: Beim Beitrag des Lütkenbremer Heimatvereins zu den Ferienspielen haben 15 Kinder ihr Essen selber zubereitet. Mit Begeisterung kneteten und belegten sie Pizzateig. Danach musste der Hefeteig „gehen“, wie es in der Küche heißt, die Kinder ebenfalls. Es ging auf moderne Schnitzeljagd – Geocaching mit GPS-Geräten. Zwei Hunde, Mops Carlos und die Französische Bulldogge Bobby, gingen mit.

Dreier-Gruppen mussten an fünf verschiedenen Orten wie der Kirche oder dem Mönkhoff-Hof je eine Scheibe finden. „Dadurch wollen wir Kinder für den Ort sensibilisieren“, erklärt Jürgen Müller vom Heimatverein. Er und seine Frau Ulrike hatten ihren Spiershof als Station zur Verfügung gestellt.

Beim Geocaching brachten die Schnellsten 4,5 Kilometer hinter sich, während die letzte Gruppe etwas vom Kurs abkam und sechs Kilometer brauchte. Nach der Rückkehr ging es zum Meierhof-Backhaus, wo die Pizzableche in den historischen Doppelbackofen „Fridolin“ geschoben wurden.

„Beim Dorfmarkt am 23. September geht ,Friodolin‘ professionell in Betrieb“, kündigt Ulrike Müller an, die Initiatorin der Backgruppe.

Unterdessen plant der Heimatverein Kleinenbremen auch Angebote für Kinder. Im Gespräch ist eine Werkstatt, voraussichtlich in der Mönkhoff-Mühle, wo Wurfmaschinen gebaut werden, mit denen dann bei einem Wettbewerb im Steinbruch geschossen wird. In Vorbereitung ist außerdem ein eigener Internet-Auftritt, der nicht zuletzt die junge Generation ansprechen soll.




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