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SPD-Ortsverein Evesen bestätigt gesamtes Führungspersonal / Horst Schwarze bleibt Vorsitzender

Vorstand genießt großes Vertrauen

Evesen (bus). Großes Vertrauen ins Führungspersonal: Die im Ortsverein Evesen der SPD turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen haben keinerlei Änderungen mit sich gebracht. Die im „Eveser Krug“ versammelten Genossen votierten einmütig für den Verbleib von Horst Schwarze im Amt des Vorsitzenden. Ebenfalls in ihren Positionen verblieben Reinhard Luhmann (stellvertretender Vorsitzender), Wilfried Wilharm (Schriftführer) und Rainer Müller (Kassenwart).

veröffentlicht am 16.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Überdies plädierten die 15 Stimmberechtigten der Hauptversammlung dafür, Wolfgang Voigt, Annette Lichtenberg, Thomas Wagener, Wolfgang Gransee und Jörn Malsch als Beisitzer in den Vorstand zu entsenden. Schwarze und Luhmann sollen die aktuell 42 Eveser Genossen zudem als Delegierte auf der Wahlkreiskonferenz vertreten. Als Ersatzdelegierte wurden Wolfgang Gransee, Wolfgang Voigt und Matthias Knickrehm gewählt.

Schwarze schaute im Bericht des Vorsitzenden zunächst kurz auf die im Januar dieses Jahres absolvierten Landtagswahlen zurück. „Der Einsatz hat sich gelohnt“, meinte Schwarze, „knapper durfte es aber nicht sein.“ Mit Blick auf die örtlichen Ereignisse rief der Vorsitzende (in der Zwischenzeit abgeschlossene) Baumaßnahmen am Sportheim Evesen, am Feuerwehrhaus Röcke und im Kindergarten Pusteblume in Röcke in Erinnerung.

Im Bereich der verbleibenden Aufgaben stellte Schwarze die Vorhaben „Hafen Berenbusch“, „Merz-Gelände“, „Koppelweg“ und „Sendemast“ heraus. In Berenbusch stehe in naher Zukunft die Erneuerung von Drainage und Kanalisation, die Umgestaltung der Kaikante und die Verlegung der Waage auf dem Programm, gab der Berichterstatter zu verstehen. Für das sogenannte Merz-Gelände zeichne sich eine gewerbliche Nutzung ab. „Es gibt wohl eine Anfrage eines Jungunternehmers, der dort Stückgut zwischenlagern will“, berichtete der Vorsitzende. „Wir lassen die Entwicklung auf uns zukommen.“ Bezüglich des Koppelweges mahnte Schwarze die endgültige und sachgerechte Fertigstellung an, bezüglich des unweit des Eveser Feuerwehrhauses probehalber errichteten Sendemastes kritisierte er die städtische Informationspolitik. „Das ist nicht gut gelaufen. So etwas darf in dieser Form kein zweites Mal passieren.“ Im weiteren Verlauf der Versammlung hörten die Teilnehmer Wortbeiträge von Bernd Insinger und Karsten Becker. Der Landtagsabgeordnete berichtete über kreis- und landespolitische Aspekte. Insingers Ausführungen beschäftigten sich mit der Stadtpolitik. Der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat erläuterte insbesondere finanzielle – „die 2012er Etat-Abschlüsse sehen sehr exzellent aus“ –, wirtschaftliche (Rekommunalisierung des Stromnetzes) und soziale (extremistische Tendenzen in Bückeburg) Gesichtspunkte. In Bezug auf die Auseinandersetzungen zwischen vermeintlich rechts- und linksextremen Jugendlichen merkte Insinger an, dass auf diesem Feld gegenwärtig „eine Menge passiert“. Der See ruhe nicht so still, wie er vielleicht nach außen hin erscheine. An der Konstellation werde gearbeitet. Allerdings: „Auf einer Ebene, die nicht unbedingt ins öffentliche Rampenlicht gehört.“

Horst Schwarze (v.r.), Reinhard Luhmann, Wilfried Wilharm und Rainer Müller bilden den Vorstand des SPD-Ortsvereins Evesen.

Foto: bus




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