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Wirtschaft und Gewerbe wählt Nachfolger des zurückgetretenen Sønke Lorenzen

Wachwechsel beim BSM – jetzt hat Alexander Perl das Sagen

Bückeburg (rc). Wachwechsel beim Bückeburger Stadtmarketing: Alexander Perl, im Hauptberuf Schlossverwalter, ist der neue erste Vorsitzende. Er trat die Nachfolge von Sønke Lorenzen an, der nach achteinhalb Jahren aus Altersgründen sein Amt niedergelegt hat, so wie er es bereits im Mai angekündigt hatte. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am Donnerstagabend wurde Perl einstimmig von den rund 25 anwesenden Mitgliedern gewählt.

veröffentlicht am 09.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:41 Uhr

Er werde den eingeschlagenen Weg fortsetzen, sagte Perl nach seiner Wahl: „Wir haben alle nur ein Ziel: Bückeburg weiter nach vorne zu bringen.“ Ein Patentrezept dafür gebe es nicht, aber Bückeburg habe einiges zu bieten: seien es Kinos, eine Menge Kneipen, viele Sehenswürdigkeiten und eine funktionierende Fußgängerzone. Touristen seien immer wieder überrascht, was eine Stadt dieser Größe biete. Die Großveranstaltungen seien Publikumsmagneten, nun gelte es, die Gesamtauslastung über das Jahr auszubauen.

Eines der Konzepte, das bis spätestens Ende des Jahres anlaufen soll, ist der sogenannte „sales point“: die länderübergreifende Zusammenarbeit touristischer Einrichtungen wie Glashütte Gernheim, Wilhelmstein, Dino-Park, GOP, Eulenburg – „Rinteln selber nicht so“ – Minden, Stadthagen oder Potts-Park. Zur Weiterentwicklung des Schlosses würden Anfang kommenden Jahres endlich das Schlossmodell und die neu konzipierte Führung in Betrieb gehen.

Im Bereich des Hotelgewerbes gelte es, das vorliegende Gutachten zu diskutieren und zu überlegen, was davon umgesetzt werden kann. Wie das Gutachten ergeben habe, gebe es Potenziale, „aber nur für den gehobenen Hotelstandard“. Bückeburg müsse und werde seine Stärken betonen: „Wir sind ein Zentrum zur positiven Entwicklung der Region. Netzwerke werden immer wichtiger, Einzelkämpfer haben keine Chancen mehr.“

Zuvor hatte der „Noch-Erste-Vorsitzende“ eine Bilanz seiner Amtszeit gezogen und seinen Dank an alle Mitstreiter für tatkräftige Unterstützung in den vergangenen achteinhalb Jahren ausgesprochen, insbesondere der „grauen Eminenz“, Schatzmeister Horst Tebbe. Lorenzen: „Revue passieren lassen ist nicht meine Art.“ Das machten dann andere wie etwa Gerhard Ostermeier, langjähriger Vorsitzender der Sparte Gastronomie und Hotels: „Auf den Schienen, die du gelegt hast, werden wir weiter fahren.“




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