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Stadt will Hilfe für Obdachlose anbieten

Wärmestube?

BÜCKEBURG. Die städtischen Obdachlosenunterkünfte sollen neu geordnet werden, bis 2020 bestehende Einheiten abgerissen und neue Wohncontainer errichtet werden (wir berichteten). In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie ging es jetzt um ein Projekt zur sozialen Betreuung der rund 20 Betroffenen.

veröffentlicht am 08.11.2018 um 15:17 Uhr
aktualisiert am 08.11.2018 um 19:19 Uhr

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Die Stadt hat dazu Träger der Freien Wohlfahrtpflege angeschrieben, um im Rahmen eines „Runden Tisches“ zeitnah ein entsprechendes Projekt auf die Beine zu stellen – so wie es zum Beispiel bereits in Stadthagen in Form einer Wärmestube angeboten wird.

Wie Fachgebietsleiter Christian Schütte erläuterte, sind 20 Menschen in Bückeburg von Obdachlosigkeit betroffen, darunter zwei Frauen. Sie wohnen zum Teil seit Jahren in einem der vier Gebäuden der Stadt und seien wegen Krankheiten und/oder Abhängigkeiten nicht mehr in der Lage, sich eigenständig aus ihrer prekären Lage zu befreien und wieder eigenständig zu leben. Auch der Stadt fehlten das entsprechende Personal und die entsprechenden Angebote, so Schütte.

Ratsherr Wilhelm Klusmeier (Bündnis 90/Die Grünen) erinnerte daran, dass die Stadt bis vor einigen Jahren einen Angestellten gehabt hat, der sich um die Obdachlosen gekümmert hat. Diese Stelle sei formell aber nicht wieder besetzt worden, wie Bürgermeister Reiner Brombach ausführte. Damals habe es jedenfalls keine Probleme mit den Anwohnern der Unterkünfte gegeben, die sich in den vergangenen Monaten wiederholt über erhebliche Lärmbelästigungen beschwert hätten, so Klusmeier. „Gerade das wollen wir wieder auf die Beine stellen“, so Schütte. rc




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