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Sommerabenteuer unserer Zeitung führt ins Museum

"Wahnsinn"

Bückeburg. Die wissenschaftliche Arbeit hinter den Kulissen einer musealen Ausstellung ist das Thema eines „SZ/LZ-Sommerabenteuers“ gewesen, das sechs Leser unserer Zeitung in das Museum für Stadtgeschichte und Schaumburg-Lippische Landesgeschichte geführt hat.

veröffentlicht am 31.07.2015 um 13:42 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

Bückeburg. Die wissenschaftliche Arbeit hinter den Kulissen einer musealen Ausstellung ist das Thema eines „SZ/LZ-Sommerabenteuers“ gewesen, das sechs Leser unserer Zeitung in das Museum für Stadtgeschichte und Schaumburg-Lippische Landesgeschichte geführt hat. „Es ist schon ein großer Aufwand, die vielen Exponate zu pflegen und zu erhalten“, erklärte Anke Twachtmann-Schlichter, die Leiterin des Hauses. Exemplarisch verwies sie auf die allein rund 3500 bis 4000 Textilienteile alter Trachten, die hier aufbewahrt werden: von den für die Region typischen roten Röcken über reich verzierte Kragen und Schultertücher bis hin zu dem nicht minder prächtig aussehenden Kopfschmuck, der seinerzeit von den Frauen getragen wurde. Jedes einzelne Stück habe man respektive werde fotografiert und anhand eines einheitlichen Fragenkataloges inventarisiert. Und zwar mit genauen Angaben dazu, worum es sich handelt, wie alt es ist und woher es stammt. Dies auch mit dem Ziel, mehr über die jeweiligen archivierten Gegenstände zu erfahren. Doch damit nicht genug: Damit beispielsweise die in Kartons gelagerten Textilien keinen Schaden nehmen, werden sie mit einem Mottenschutz versehen und in säurefreies Papier verpackt, wobei sie zwecks Vermeidung von „Reißlinien“ jedoch nicht geknickt werden dürfen. Und da das Insektenabwehrmittel nicht ewig wirkt, müsse man die einzelnen Teile regelmäßig auf einen etwaigen Mottenbefall hin kontrollieren und den Mottenschutz erneuern.




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