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Verwaltung regt weitere Sanierung an

Wahrzeichen ist immer noch nicht trocken

Rodenberg (bab). Trotz fünfstelliger Beträge, die die Interessengemeinschaft (IG) Rodenberger Windmühle in die Feuchtigkeitssanierung des Wahrzeichens gesteckt hat, ist das Thema noch nicht erledigt. Der Verein hatte wegen der starken Schäden im Inneren der Mühle vor fünf Jahren das Mauerwerk saniert. Jetzt müssen weitere Arbeiten folgen, weil das Problem noch nicht behoben ist.

veröffentlicht am 19.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:42 Uhr

Der Windmühlenförderverein ist vor einiger Zeit im Heimatbund aufgegangen und die Mühle wurde aus Privatbesitz inzwischen an die Stadt übertragen, deshalb beschäftigte sich der Bauausschuss des Rates der Stadt mit dem Thema. Die Verwaltung forderte die Politik auf, auszuloten, wie viele Haushaltsmittel 2011 für die Sanierung bereitgestellt werden sollen. Ein Ortstermin mit Arno Fatzler vom Bauamt habe ergeben, dass eine Feuchtigkeitssanierung, neue Fenster und Zwischendecken notwendig wären. Wilhelm Hartmann (SPD) wies zudem darauf hin, dass an mehreren Stellen bereits Mörtel aus den Fugen gefallen sei.

Die Schäden bedeuten nicht, dass die IG-Windmühle den ganzen Aufwand vergeblich angestrengt hat, meint Fatzler. „Es ist gute Vorarbeit geleistet worden und mit wenig Geld viel Substanzerhaltung.“ Jedoch müssten konsequenterweise auch die weiteren Schritte unternommen werden, um das nun städtische Gebäude nicht nur zu erhalten, sondern auch nutzbar zu machen.

Hauptursache der momentanen Feuchtigkeit im Inneren ist nach Angaben Fatzlers Nässe, die rund um die Bodenplatte und das Fundament eindringt. Das Wasser drücke von unten hinein. Des Weiteren sei der Hügel, auf dem die Mühle steht, früher einmal zusätzlich mit Erdreich angeschüttet worden. „Die Mühle steckt fast einen Meter tief in der Erde.“ Sichtbar sei das an Ein- und Ausgang.

Die Verwaltung schlägt deshalb vor, den Boden rundherum abzutragen, die Steine trockenzulegen, zu isolieren und ein einheitliches Niveau herzustellen. Die morschen Zwischenböden in der Mühle müssten aus Sicherheitsgründen erneuert werden, die Fenster, weil sie kaputt sind. Fatzler glaubt, dass rund 20 000 Euro dafür aufgewendet werden müssten. Defekte Fugen sollen auch repariert werden.




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