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Finanzausschuss empfiehlt Ausgabe von 500 000 Euro / Haus Kassel soll 225 000 Euro kosten

Wandelhalle: Zweiter Abschnitt kommt 2007

Bad Nenndorf (rwe). Der Ausbau der Wandelhalle geht 2007 weiter. Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss hat bei einer Enthaltung empfohlen, die für den Bau des Atriums nötigen 500 000 Euro in den Haushalt des städtischen Kurbetriebs für 2007 einzustellen.

veröffentlicht am 15.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Der Investitionskostenzuschuss des Landes im Zuge der Teilkommunalisierung ist zwar aufgebraucht, doch die Stadt will den Kurbetrieb und die damit verbundenen Immobilien weiter modernisieren. Die zwei Millionen Euro aus Hannover sind im Prinzip in den Ausbau der Wandelhalle geflossen. Nun fehlt noch der Verbindungstrakt zum Haus Kassel, dann wäre das modernere Kongress- und Tagungszentrum komplett. Der verglaste Übergang - das Atrium - ist auf 500 000 Euro kalkuliert, teilte Hauptamtsleiter Heinrich Bremer den städtischen Finanzpolitikern mit. Allerdings soll das nicht die einzige Investition 2007 bleiben. Auf insgesamt 870 000 Euro summieren sich die Ausgaben im Vermögensplan. Davon fließen 225 000 Euro in das Haus Kassel. Um die Bausubstanz zu erhalten, sind 105 000 Euro nötig, die vor allem für die Sanierung der Außenfassade gebraucht werden. Der Brandschutz schlägt mit 50 000 Euro zu Buche. Die Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT) will aus dem zweiten Stock in das Erdgeschoss umziehen. Inklusive Renovierungskosten für die beiden Wohnungen sind dafür weitere 70 000 Euro veranschlagt. Außerdem will die Stadt 25 000 Euro als Planungskosten für eine neue Kurpromenade reservieren. Die 90 000 Euro, die für das Kolonnadenhaus nötig wären, sollen ebenfalls in den Kurpark investiert werden, entschieden die Politiker (wir berichteten). Bei der Finanzierung der Investitionen folgte der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung. Die KurT benötige statt der dieses Jahr veranschlagten 1,5 Millionen Euro nur 1,036 Millionen. Der Restbetrag könnte für die Baumaßnahmen genutzt werden, erklärte Bremer. Im Wirtschaftsplan 2007 stehen 44 200 Euro zur Verfügung. Die restlichen 360 000 Euro müssten über ein Darlehen finanziert werden oder aus dem Haushalt kommen. Dann müsste die Stadt die Verlustabdeckung für den Kurbetrieb erhöhen.




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