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Gefährliche Raserei in Seggebruch moniert / Politiker: Zebrastreifen „bringt auch nichts“

Warnschild soll Verkehr vor Schule beruhigen

Seggebruch (jcp). Vor der Außenstelle der Grundschule Nienstädt in Seggebruch geben Autofahrer bekanntlich gern mal Gas. Viel zu gern, findet der Schulvorstand und wünscht sich deshalb von der Samtgemeindeverwaltung ein Schild mit eindeutiger Botschaft.

veröffentlicht am 06.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:42 Uhr

„,Vorsicht, Kinder‘ – etwas in der Art“, erläutert Schulleiter Helmut Quander. Zuletzt kam das Thema im Schulausschuss auf den Tisch. Der Antrag Quanders ging aber nach Angaben von Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann nur wenige Tage vor der Ausschusssitzung ein. Dementsprechend sei es noch nicht möglich gewesen, eine Kostenstelle für das Schild im Haushaltsplan 2013 anzulegen. Das weitere Vorgehen müsste die Verwaltung ohnehin zunächst mit anderen Akteuren wie der Polizei besprechen. Derzeit werde nach einem angemessenen Ort gesucht, um das Schild aufzustellen.

Ob der Warnhinweis tatsächlich dazu dienen wird, den Verkehr vor der Schule zu beruhigen, darüber war sich der Ausschuss nicht einig. Schließlich ziere bereits jetzt ein Zebrastreifen in unmittelbarer Nähe der Schule die Kreisstraße 16 (Bergkrug). Ein Gremiumsmitglied: „Der bringt auch nichts.“

Die Wirkung des Zebrastreifens vor der Schule in Seggebruch ist umstritten.

Foto: rg




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