weather-image
22°
×

Warum der Islam als Religion so erfolgreich ist

Bad Eilsen. „Das ist ja so ein komplexes Thema, man könnte über Jesus und Mohammed stundenlang reden nicht zuletzt wegen der Fülle des möglichen Redestoffes", stellt Pastor i.R. Hans-Peter Fiebig zu Beginn der Veranstaltung fest. „Jesus und Mohammed", so der Vortragstitel des evangelischen Theologen, hat etwa 70 Zuhörer ins Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Bad Eilsen gelockt.
Fiebig bringt am Dienstagabend „nur ein paar Gedankensplitter" mit, die als Grundlage für die anschließende Diskussionsrunde dienen sollen. Trotz der inhaltlichen Beschränkung auf eben jene Splitter, gelingt es Fiebig jedoch, ein detailliertes Bild von den Anfängen des Islam und dessen Begründer Mohammed zu zeichnen, wobei diese Aspekte eindeutig den Schwerpunkt seines gut eineinhalbstündigen, kurzweiligen Vortrages bilden. Jesus und das Christentum flechtet er jeweils ein, um Unterschiede zwischen den beiden Weltreligionen und mitunter vorhandene Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

veröffentlicht am 27.01.2011 um 11:59 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:18 Uhr

Bad Eilsen. „Das ist ja so ein komplexes Thema, man könnte über Jesus und Mohammed stundenlang reden nicht zuletzt wegen der Fülle des möglichen Redestoffes", stellt Pastor i.R. Hans-Peter Fiebig zu Beginn der Veranstaltung fest. „Jesus und Mohammed", so der Vortragstitel des evangelischen Theologen, hat etwa 70 Zuhörer ins Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Bad Eilsen gelockt.
Fiebig bringt am Dienstagabend „nur ein paar Gedankensplitter" mit, die als Grundlage für die anschließende Diskussionsrunde dienen sollen. Trotz der inhaltlichen Beschränkung auf eben jene Splitter, gelingt es Fiebig jedoch, ein detailliertes Bild von den Anfängen des Islam und dessen Begründer Mohammed zu zeichnen, wobei diese Aspekte eindeutig den Schwerpunkt seines gut eineinhalbstündigen, kurzweiligen Vortrages bilden. Jesus und das Christentum flechtet er jeweils ein, um Unterschiede zwischen den beiden Weltreligionen und mitunter vorhandene Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.
Warum war der Islam so erfolgreich?", fragt Fiebig in den Saal, und liefert auch gleich die Antwort dazu selbst: „Der Islam ist eine einfache Religion." Ein gläubiger Muslim müsse nichts interpretieren und sich lediglich an die Fünf Säulen halten, um als gottgefällig zu gelten und nach seinem Tod ins Paradies zu gelangen.
Unterschiede zwischen dem Islam und dem Christentum zeigt der Theologe unter anderem daran auf, wie Muslime ihren Gott ansprechen. Demnach stehen die 99 „schönsten Namen" für Allah, so etwa „König", „Heiler", „Frieden", „Beschützer" und „Barmherziger". Erstaunlich sei dabei, dass die im Christentum üblichen Bezeichnungen „Herr" und „Vater" nicht vorkommen, was wohl daran liege, dass diese Namen dem Alten Testament der Bibel entstammen. Ein „Vater unser" zu beten würden Muslime daher als Blasphemie einstufen.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige