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SPD-MdB Sebastian Edathy ist heftig auf den Hund gekommen

Warum Oskar jetzt Felix heißt

Stadthagen (sk/jl). Im wahrsten Sinn des Wortes auf den Hund gekommen ist der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy (SPD). Zu einer Veranstaltung in Stadthagen zog der zwölf Wochen alte Mischlingsrüde "Felix" vorweg an der Leine seines prominenten Herrchens.

veröffentlicht am 22.08.2008 um 00:00 Uhr

Den Vierbeiner hat Edathy aus den Pyrenäen mitgebracht, wo er bei Bekannten Urlaubstage verbracht hatte. Edathys Gastgebern war eine Hündin zugelaufen, die wie viele Hunde in südlichen Ländern herrenlos lebte und auf Müllkippen nach Nahrung suchte. Unbeobachtet von ihre neuen "Familie" brachte die Hündin Junge zur Welt. "Felix" war der einzig Überlebende des Wurfs. Der Welpe schmeichelte sich in das Herz des Gastes aus Deutschland und fühlt sich jetzt in nördlichen Gefilden wohl. Allerdings musste der kleine Mischling seinen Namen ändern. Der Hund habe zuvor "Oskar" geheißen, berichtete Edathy. Der Name aber passe - im Hinblick auf einen früheren sozialdemokratischen Abgeordneten und Ämterträger aus dem Saarland - schlecht zu einem SPD-Abgeordneten. So trifft "Felix", just ein paar Wochen auf der Welt, der tierische Ernst der Politik. Die Ochsentour oder besser Hundetour wird noch richtig haarig für den Verspielten mit dem glatten Fell: Die Hausordnung von Herrchens Arbeitsplatz Bundestag duldet keine Tiere. Edathy ist sich jedenfalls sicher, dass "Felix" freien Zugang zum Abgeordnetenbüro bekommen wird. Den Charme dazu versprüht der ehemalige "Oskar" allemal, außerdem kennt Herrchen mittlerweile x Ausnahmen von der Hausordnung in der Geschichte der bundesdeutschen Demokratie von Bonn und Berlin.




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