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Was Bad Eilsen Obernkirchen zu bedenken gibt

Bad Eilsen. Die Samtgemeinde sowie ihre zwei vom Bau eines „Gesamtklinikums Schaumburger Land" in der Feldmark betroffenen Mitgliedsgemeinden Bad Eilsen und Ahnsen befürworten sowohl den Bau als auch den ins Auge gefassten Standort. Das ist Tenor einer dreiseitigen mit den Kommunen abgestimmten Stellungnahme, die Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann bei der Stadt Obernkirchen eingereicht hat. Indes: Das Projekt kann für Bad Eilsen „sowohl positive als auch negative Auswirkungen" haben, gibt Schönemann zu verstehen.
„Durch die ortsnahe Ansiedelung des Gesamtklinikums Schaumburger Land", heißt es in dem Papier, „können sich mit der Nutzung von Synergieeffekten durch eine Zusammenarbeit der in Bad Eilsen ansässigen Rehabilitationskliniken mit dem Gesamtklinikum, die damit verbundene Arbeitsplatzsicherung und Stärkung des Bereiches Gesundheit und Kaufkraft für die Gemeinde Bad Eilsen sehr positive Entwicklungschancen ergeben". Daher werde eine ortsnahe Ansiedlung des Gesamtklinikums an das Gebiet der Gemeinde Bad Eilsen grundsätzlich begrüßt.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 11:32 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:18 Uhr

Bad Eilsen. Die Samtgemeinde sowie ihre zwei vom Bau eines „Gesamtklinikums Schaumburger Land" in der Feldmark betroffenen Mitgliedsgemeinden Bad Eilsen und Ahnsen befürworten sowohl den Bau als auch den ins Auge gefassten Standort. Das ist Tenor einer dreiseitigen mit den Kommunen abgestimmten Stellungnahme, die Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann bei der Stadt Obernkirchen eingereicht hat. Indes: Das Projekt kann für Bad Eilsen „sowohl positive als auch negative Auswirkungen" haben, gibt Schönemann zu verstehen.
„Durch die ortsnahe Ansiedelung des Gesamtklinikums Schaumburger Land", heißt es in dem Papier, „können sich mit der Nutzung von Synergieeffekten durch eine Zusammenarbeit der in Bad Eilsen ansässigen Rehabilitationskliniken mit dem Gesamtklinikum, die damit verbundene Arbeitsplatzsicherung und Stärkung des Bereiches Gesundheit und Kaufkraft für die Gemeinde Bad Eilsen sehr positive Entwicklungschancen ergeben". Daher werde eine ortsnahe Ansiedlung des Gesamtklinikums an das Gebiet der Gemeinde Bad Eilsen grundsätzlich begrüßt.
Neben diesen sich möglicherweise ergebenden positiven Entwicklungsmöglichkeiten legt Schönemann auch Wert darauf, die sich voraussichtlich für Bad Eilsen ergebenden Belastungen im Bauleitverfahren konkret herauszuarbeiten; sie müssten bei der Umsetzung des Bauvorhabens berücksichtigt werden.
So seien für die Gemeinde Bad Eilsen Belastungen aufgrund des durch das Klinikum erhöhten Verkehrsaufkommens zu erwarten. Schönemann: „Bereits in der Stellungnahme vom 14. Juli 2010 im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Behörden habe ich um Prüfung gebeten, inwieweit das Bauvorhaben die zukünftige Entwicklung des Kurortstatus beeinträchtigen kann." Insbesondere die Auswirkungen des Bauvorhabens hinsichtlich der verkehrlichen und lufthygienischen Belastung sowie hinsichtlich der Lärmbelastung für den Ort müssten in dem Bauleitverfahren untersucht werden. Sollten sich bei diesen Untersuchungen Entwicklungshemmnisse ergeben, seien Gegenmaßnahmen zu prüfen respektive zu erarbeiten.




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