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Neben traditionellen Gerichten werden von Kreativen oft auch gern neue Rezeptideen ausprobiert

Was Heiligabend auf den Tisch kommt

Bückeburg (tla). „Die Pute war bei uns schon immer ein wirklicher Renner“, sagt Helena Derksen von Hedda´s Bauernladen. Auf dem Bückeburger Wochenmarkt präsentiert sie den Kunden allerdings zudem Gänse – ebenfalls ein geschätzter Klassiker zu Weihnachten. Am Stand von Janett John herrscht deshalb momentan Hochbetrieb. Bei der Marktbeschickerin werden von den Bürgern aus Stadt und Land überwiegend die Beilagen wie Rotkohl, Rote Beete oder Grünkohl für die Feiertage eingekauft.

veröffentlicht am 24.12.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr

„Apfelsinen oder Nektarinen werden gern für die bunten Teller genommen“, erzählt John. Bei ihr selbst kommt der übliche Gänsebraten mit Rotkohl auf den festlich gedeckten Tisch. Den gab es normalerweise auch immer bei Rosemarie Drees aus Minden. Jedoch für dieses Jahr hat sich die 60-Jährige etwas ganz Besonderes ausgedacht: „Bei uns wird es Ente mit Apfelsoße, Rotkohl und Kroketten geben.“ Das Rezept hat sie selbst entdeckt, und es gefiel ihr auf Anhieb.

Bei Angelika Gausmann wird traditionell anders zu den Feiertagen gekocht: Auf Wunsch der Familie werden deshalb am Heiligen Abend Hühnersuppe und Hühnerfrikassee zubereitet. Eine Woche vor Weihnachten verabreden sich Rosemarie Drees und Angelika Gausmann mit einer Gruppe zum Eisstockschießen in Bückeburg. Währenddessen plaudern die Damen gern einmal über Kochbücher und die unterschiedlichsten Zubereitungen.

Gutbürgerlich ist ebenso das Weihnachtsessen von Alfred Reckmann aus Nienstädt: Alt bewährt serviert der 64-Jährige Würstchen mit Kartoffelsalat. „Das kann aber variieren, wenn wir über die Feiertage in den Urlaub fahren.“ Der typische Gänsebraten steht indes bei Udo Reckmann auf dem Speiseplan. Dazu wird der 53-Jährige aus Köln Thüringer Kartoffelklöße und Rotkohl reichen.




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