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Adolfiner sehen Aufführung „Abu Hassan“

Was ist eine Oper? Da wird viel gesungen …

Bückeburg. Oper ist out, Hip-Hop in. Sollte man jedenfalls meinen. Dass auch Musik von Carl Maria von Weber die Kids begeistern kann, bewies die Aufführung von „Abu Hassan“ in der Aula der Außenstelle des Gymnasiums Adolfinum.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 20:21 Uhr

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Dass die spritzige Geschichte aus „1001 Nacht“ bei den Schülern gut ankam, lag zum Teil an den Akteuren der „Jungen Oper“. Die „JO!“-Sänger Gernot Koppitz (Tenor), Stefan Mosemann (Bariton) und Yvonne Yung (Sopran) begeisterten die Fünftklässler am Unterwallweg mit viel Witz und einer rasanten Inszenierung. Ganz leicht und ohne Zeigefinger wurden die Kinder in die Welt der Oper eingeführt (Frage: „Was ist eine Oper?“ Antwort: „Da wird viel gesungen“). Kamel Kalle erklärte dann in einer Extravorstellung die verschiedenen Stimmlagen („Warum heißt es eigentlich Tenor und nicht Kaffee-Nor?“). Dank einer vorherigen Vorbereitung im Musikunterricht zeigten sich die Teens erstaunlich fit, die – so aufbereitete – Fragerunde machte sichtlich Spaß. Aber auch die Oper selbst kam gut an. Erpressung, Schwindel und ein scheintotes Ehepaar – schon im Original ist „Abu Hassan“ absolut spannend. Ein großes Kompliment aber auch an die Akteure selbst, die die Schüler aktiv in die Handlung einbezogen. Das Ziel, Kinder ab sechs Jahren an die Oper heranzuführen, ist voll und ganz erreicht worden.

Kamel Kalle erklärt die Stimmlagen: die Fünftklässler werden aktiv einbezogen.

Foto: mig




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