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Pendler und Reisende klagen über Probleme auf dem Bückeburger Bahnhof

Wasser in der Unterführung

Bückeburg. Verspätungen und ausgefallene Heizungen sind nicht die einzigen Probleme, mit denen Pendler und Reisende auf dem Bückeburger Bahnhof zu kämpfen haben.

veröffentlicht am 17.02.2016 um 16:26 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:22 Uhr

Immer wieder steht nach Regen- oder Schneefällen die Unterführung zu den Gleisen 2 und 3, von denen die Züge nach Hannover beziehungsweise Minden abfahren, unter Wasser. „Wir holen uns regelmäßig nasse Füße, wenn wir morgens oder abends durch zum Teil Zentimeter hoch stehendes Wasser waten müssen“, schilderte Wolfhard Müller gegenüber unserer Zeitung. Regelmäßig sei der Abfluss verstopft, ohne dass seitens der Bahn Abhilfe des seit Langem bekannten Problems geschaffen werden könne.

Ohnehin lasse die Sauberkeit nicht nur in der Unterführung sehr zu wünschen übrig. Immer wieder verrichteten Unbekannte nachts ihre Notdurft in der Unterführung. Morgens hätten dann die Pendler zu leiden.

Seit die Westfalenbahn die Strecke übernommen hat, stößt Pendlern und Reisende sauer auf, dass die Anzeigetafeln nicht mehr in Betrieb sind, sondern nur noch lapidar mitteilen: „Bitte Ansagen beachten.“ Früher hätte dort gestanden, wenn die Züge Verspätungen hatten und wie lange. Heute sei man auf die Ansagen angewiesen. Nur: „Woher will man etwas erfahren, wenn man erst auf dem Bahnhof ankommt, wenn die Durchsage schon erfolgt ist“, fragte Wolfhard Müller: „Das geht gar nicht.“ Zumal er auf seinen tägliche Fahrten von und nach Hannover beobachtet habe, dass in den anderen Bahnhöfen an der Strecke die Anzeigentafeln weiterhin in Betrieb sind. Müller: „Da stehen die Verspätungen drauf. Warum geht das nicht in Bückeburg?“rc




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