weather-image
28°
×

IHAZ darf Außenlandeplatz nicht für den NH90-Übungsbetrieb umbauen

Wasserrechtliche Bedenken

Bückeburg. Das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum Bückeburg (IHAZ) ist mit seinen Plänen gescheitert, einen Außenlandeplatz in Rehburg-Loccum so umzubauen, das dort bestimmte Landeverfahren mit dem neuen Mittleren Transporthubschrauber NH90 geübt werden können. In einem Widerspruchsverfahren gaben die Richter am Verwaltungsgericht Hannover der Wasserschutzbehörde Recht, die wasserschutzrechtliche Bedenken geäußert hatten. „Wir suchen nun nach Alternativen“, teilte der Presseoffizier des IHAZ, Oberstleutnant Michael Baumgärtner, auf Anfrage unserer Zeitung mit.

veröffentlicht am 16.02.2016 um 11:53 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:41 Uhr

Wie Baumgärtner sagte, hatte die Bundeswehr über das zuständige Baumanagement beantragt, dass ein sogenannter Anlandehügel auf dem Außenlandeplatz Rehburg-Loccum umgebaut und vergrößert wird, um dort Anladeverfahren mit dem NH90 üben zu können. Bisher ist der Hügel nur auf den wesentlich kleineren Schulungshubschrauber EC-135 ausgelegt.

Die Ausbildung auf dem NH90 sei durch die Entscheidung der Hannoveraner Richter nicht beeinträchtigt, so Baumgärtner weiter. Es wäre nur vorteilhaft, wenn die Heeresflieger die Übungen auf einem für die Öffentlichkeit gesperrten Platz durchführen könnten. Das IHAZ sei nun auf der Suche nach einer Alternative, konkrete Pläne gebe es bisher nicht. Der Übungsbetrieb könne und werde wie gewohnt durchgeführt, Anlieger anderer Außenlandeplätze hätten nicht mit erhöhtem Ausbildungsbetrieb zu rechnen.rc




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige