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Erste Fahrpläne bis zur Kommunalwahl im Herbst 2011 / Einheitsliste zwingt zu veränderter Kandidatenkür

Wedemeier, Philipp, Bothe – wer folgt Arthur Adam?

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Nach der Landratswahl beginnen in diesen Wochen die Vorsitzenden von CDU und SPD, Heiko Bothe und Maik Blume, in der Samtgemeinde damit, den Fahrplan bis zur Kommunalwahl im Herbst 2011 abzustecken.

veröffentlicht am 08.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:22 Uhr

Immerhin werden am 11. September nicht nur die Räte der Samtgemeinde, der Gemeinden Hagenburg, Auhagen, Wölpinghausen und der Stadt Sachsenhagen neu gewählt, auch die Amtsperiode des Samtgemeindebürgermeisters läuft aus.

Obwohl er sich noch nicht offiziell erklärt hat, gilt es als sicher, dass der bisherige Amtsinhaber Arthur Adam (SPD) nicht mehr zur Wahl stehen wird.

Zu den sich auch rund um die CDU immer weiter verdichtenden Spekulationen, dass Heiko Bothe selbst als Samtgemeindebürgermeisterkandidat antreten will, enthält sich dieser gegenwärtig jeglichen Kommentars. „Wir haben am 29. November Vorstandssitzung“, sagte Bothe. „Dort legen wir den Fahrplan bis zur Wahl fest.“ Aufgrund der Verschmelzung beider Wahlbereiche zu einem denkt der Vorsitzende über eine Kommission nach, die über die Platzierung der Kandidaten auf den Listen entscheiden werde. Spätestens „Ende April“ steht nach Einschätzung von Bothe auch der Samtgemeindebürgermeisterkandidat seiner Partei fest.

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Im Vergleich dazu erhofft sich Maik Blume, der Chef der Samtgemeinde-SPD, recht früh Klarheit über den Kandidaten seiner Partei. „Intensive Gespräche“ hat Blume in den vergangenen Wochen mit dem „zweiten Mann“ in der Samtgemeinde, Jörn Wedemeier, sowie mit dem SPD-Samtgemeinderatsherrn Udo Philipp aus Hagenburg geführt. „Einer von beiden wird es“, sagt Blume zuversichtlich. Bei der Kandidatensuche für die Kommunalwahl befindet sich die SPD nach Aussage von Blume in der Phase der „Vorsichtung“, auch die Sozialdemokraten werden auf die veränderte Listenaufstellung reagieren.

Noch keine „näheren Gedanken“ haben sich nach eigenem Bekunden die Verantwortlichen der Wählergemeinschaft gemacht. Zur vorigen Samtgemeindebürgermeisterwahl hatten sie noch eine eigene Kandidatin aufgeboten: „Wir werden noch vor Weihnachten eine Mitgliederversammlung einberufen und dann entscheiden, was wir machen“, sagte Horst Häußler, der Vorsitzende der Wählergemeinschaft Hagenburg. Auch von Bündnis 90/Grüne war mit Blick auf die Kommunalwahl noch keine Stellungnahme zu erhalten.




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