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Haster Bauausschuss und Seniorenbeirat wollen Bordsteine absenken lassen

Weg mit den Barrieren

Haste. Die Gemeinde Haste will mehrere Barrieren an öffentlichen Gehwegen entfernen lassen. Dies ist bei einer Besichtigung der fraglichen Stellen mit Mitgliedern des Bauausschusses und des Behinderten- und Seniorenbeirats besprochen worden.

veröffentlicht am 15.04.2014 um 18:23 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:42 Uhr

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Einer der besichtigten Punkte war der Bereich der Sackgassen-Einmündung in die Kolenfelder Straße. Dort erklärte Beiratsmitglied Eike Driels, dass Passanten, die aus der Sackgasse herauskommen, zunächst über die viel befahrene Kolenfelder Straße laufen müssen und dann auf eine Bordsteinkante treffen, die sie vom einzigen Bürgersteig trennt. Speziell Menschen mit Gehbehinderung seien dabei im Nachteil. Ein abgesenkter Bordstein wäre sinnvoll, so Driels.

Die Politiker befürworteten den Vorschlag, zumal die Stelle im Kurvenbereich liegt. Im Eigenversuch ermittelten die Bauausschussmitglieder einen geeigneten Punkt für die Absenkung, der sich in Verlängerung des östlichen Fahrbahnrands der Sackgasse befindet. Eine von Driels angeregte Orientierungshilfe für Sehbehinderte wurde aus Kostengründen und mit dem Verweis auf die wohl geringe Nutzerzahl abgelehnt.

Ebenfalls an der Kolenfelder Straße, allerdings im Einfahrtstrichter des Reddinger Weges, sollen zwei Bordsteinbereiche abgesenkt werden, damit auch dort das Erreichen des Bürgersteigs erleichtert wird. Während die Gemeinde ihr Vorhaben gegenüber der Sackgasse noch mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die an der Landesstraße 403 zuständig ist, abklären muss, kann sie am Reddinger Weg selbstständig tätig werden.

Ein weiterer bemängelter Bereich vor dem Bahnhof soll erst angefasst werden, wenn die dortigen Bauarbeiten, die jetzt beginnen, abgeschlossen sind. Dort ist ebenfalls geplant, Bordsteinkanten niedriger zu gestalten.

An der Kreuzung Reddinger Bruch/Hauptstraße soll die Gemeinde nach dem Dafürhalten der Bauausschussmitglieder Mulden ausgleichen, die entstanden sind, weil der Einmündungstrichter zu eng ausfällt. Deshalb fuhren nämlich regelmäßig Kraftfahrzeuge über den unbefestigten Seitenstreifen, weshalb die Mulden entstanden sind.

Ein weiteres Hindernis wird im Bereich des Baugebiets Hohl Garten entfernt. Dort ist ein Verbindungsstück zum Radweg entlang der Felder zu pflastern.




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