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Hunderte Besucher bei der Serenade

Weihnachtliche Klänge von der Empore herab

Bückeburg (jp). Trotz nasskalter und ungemütlicher Witterung haben sich wieder viele hundert Zuhörer zur traditionellen Bückeburger Weihnachtsserenade eingefunden. Dem Blasorchester Bückeburger Jäger unter Leitung von Heiko Deterding, dem Männergesangverein unter Leitung von Olga Otkupchyk und dem Schütte-Chor, geleitet von Jürgen Schütte, gelang es einmal mehr, mit klassischen Advents- und Weihnachtsmelodien gegen die so gar nicht winterlich und weihnachtlich anmutende Witterung anzuspielen und Weihnachtsstimmung in den malerisch beleuchteten Schlossinnenhof und in die Herzen der Zuhörer zu zaubern.

veröffentlicht am 19.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Erstmals war die Weihnachtsserenade vom neuen Vorsitzenden des Bückeburger Kulturausschusses, Albert Brüggemann, organisiert worden. Während das Blasorchester wie in jedem Jahr Aufstellung vor dem Schlossportal nahm, wechselten die beiden Chöre auf die Empore darüber, um von dort mit ihren Stimmen die Zuhörer im Schlossinnenhof besser erreichen zu können. Zu ihnen gesellten sich zum ersten Mal mehrere Fackelträger des Bürgerbataillons. Dabei durfte im Programm des Blasorchesters der Festmarsch "Tochter Zion" genauso wenig fehlen wie das portugiesische "Adeste fideles" und "Freu dich Erd und Sternenzelt" beim Männergesangverein. Der Schütte-Chor spannte seinen Melodienbogen bis zu Michael Prätorius "Es ist ein Ros entsprungen". "Jetzt kann Weihnachten kommen", stellte Bürgermeister Reiner Brombach in seiner Ansprache fest. Er rief dazu auf, auch an die Menschen zu denken, die zu Weihnachten nicht in einer so friedlichen Umwelt leben könnten wie die Deutschen. Einen Blumenstrauß überreichte das Stadtoberhaupt an Benita Fürstin zu Schaumburg Lippe. Ihr dankte Reiner Brombach ausdrücklich dafür, dass die Fürstenfamilie jedes Jahr den Schlossinnenhof mit seiner einmaligen Kulisse für die Weihnachtsserenade zur Verfügung stelle.




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