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Traditioneller „Bayrischer Abend“ des Theaters „Spektakulär, Spektakulär“ vor vollem Haus

Weiß-blauer Humor – und alles auf Zuruf

Kleinenbremen (mig). Mit einem zwerchfellerschütternden Angriff auf die Lachmuskeln ist am Wochenende das Theater „Spektakulär Spektakulär“ (kurz: „Spek Spek“) in die neue Saison gestartet. Zum inzwischen traditionellen „Bayrischen Abend“ war das Haus rappelvoll.

veröffentlicht am 12.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:21 Uhr

Stilecht empfangen wurden die Gäste schon am Eingang. Während Sepp und Anton (in Lederhosen) Schnupftabak verteilten, begrüßte Zinzi (im Dirndl) die Besucher mit einem kräftigen „Gutn Aaahmd zsammen“. Weiß-blau geschmückt auch der Innenraum des Theaters. Hier gab es leckeres Weizen- und kräftiges Gerstenbier, dazu Brezn und Laugenstangen.

Volker Homeier: „Den bayrischen Abend haben wir schon seit einigen Jahren im Programm, unsere Gäste fragen schon immer danach.“

Als dann die „Pfundskerle“ und „Madln“ (Originalton Sepp und Anton) die Bühne enterten, erreichte die Stimmung einen ersten Höhepunkt. „Wir haben mal wieder nix vorbereitet und spielen Theater, bis der Strick reißt“, versprachen die Mitglieder – eine Kuhglocke und der traditionelle Countdown läuteten den Abend ein. Regisseur der Improvisations-Show ist übrigens der Zuschauer. Er liefert die Stichwörter, die der Gruppe den Rahmen vorgegeben. Der Countdown lässt das Spiel dann beginnen. Ein Spiel, das keine Grenzen kennt.

Da gibt es beispielsweise ein Schaf, das sich nicht scheren lassen will („wir müssen da etwas im Tarifvertrag ändern“) oder Herrn Artischoki, den Experten in Sachen Dauerwelle (Frage: „Wo geht dauerwellentechnisch die Reise hin?“ Antwort: „Locken am ganzen Körper“).

Und natürlich gibt es den Priester, der einer reuigen Sünderin eine Plage auf den Hals hetzt. „Du darfst es Dir aussuchen, prima Heuschrecken oder Blut aus dem Wasserhahn?“ – „Chef, einmal die zwei bitte“.

Viel zu schnell war der gelungene Abend zu Ende. Umso besser, dass es bald wieder eine Veranstaltung geben wird (einmal im Monat, Saison ist von Oktober bis Mai).

Auf der Bühne lassen sich die Schauspieler von Zuschauern formen.

Foto: mig




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