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Ökumenischer Krippenweg mit vier Stationen/ Weihnachtsfiguren in Bethlehem geschnitzt

Weit gereist, in Bückeburg zum Fest vereint

Bückeburg (mig). Mit einer Wanderung durch Bückeburg haben sich schon am Freitag etliche Bürger auf die Heilige Nacht und Weihnachten eingestimmt. Der ökumenische Krippenweg quer durch die ehemalige Residenzstadt begann an der reformierten Schlosskapelle und endete an der Jetenburger Kirche.

veröffentlicht am 27.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Ökumenischer Reisedienst: Pfarrer Matthias Ziemens, Pastor Thoma

Während in Bückeburgs Geschäften noch Hochbetrieb herrscht, ist es in der Schlosskapelle still. Nach und nach kommen Menschen herein, setzen sich und halten stille Einkehr. Für viele ist es nicht einfach, den Stress abzuschütteln und sich auf das Weihnachtswunder zu besinnen. "Bis eben habe ichnoch gearbeitet, jetzt beginnt für mich Weihnachten", meint ein Mann zu seiner Nachbarin. Dann werden Handzettel verteilt; an jeder Station des Krippenweges wird ein Lied gesungen. In der reformierten Schlosskapelle "O Heiland reiß die Himmel auf", in der Stadtkirche "Kommet, ihr Hirten", in der katholischen St. Marien-Kirche "Stern über Bethlehem" und in der Jetenburger Kirche "Macht hoch die Tür". Über Auszügen aus der Weihnachtsgeschichte halten die Geistlichen ihre Ansprachen. Nach der kleinen Andacht folgt der schönste Teil des langen Kirchenmarsches - an jeder Station müssen kleine Krippenfiguren mitgenommen werden. Dabei haben die Figuren aus Olivenholz schon eine weite Reise hinter sich. Sie wurden in Bethlehem handgeschnitzt, kommen also direkt aus dem Heiligen Land, erzählt Pastor Ingo Röder. Nicht nur Maria und Josef, auch die Heiligen drei Könige und viele Tiere sind vertreten. Nur die Jesusfigur ist nirgends zu sehen - das kleine Kind muss noch warten. "Wir wollten Weihnachten nicht vorgreifen", betont Pastor Thomas Krage am Ende des Pilgerwegs durch das dämmrige Bückeburg.




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