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Viele gute Ideen: VHS stellt Bückeburger Frühjahrsprogramm vor

Weiter auf Erfolgskurs steuern

Bückeburg. Die Volkshochschule (VHS) hat sich für 2015 einiges vorgenommen: Das sehr gute Jahresergebnis von 2013 (die 2014er Zahlen liegen noch nicht vor) soll noch einmal getoppt werden. Auch die Bückeburger Geschäftsstelle soll davon profitieren. Das erklärten VHS-Direktorin Undine Rosenwald-Metz und Geschäftsstellenleiterin Dunja Cordes jetzt während eines Pressegesprächs in der Geschäftsstelle im Schloss.

veröffentlicht am 23.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:41 Uhr

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Dazu sollen neben bewährten Angeboten auch neue und attraktive Kurse beitragen, die Cordes vorstellte. Sie verantwortet bei der VHS die Fachbereiche Gesellschaft, Kultur und Gesundheit. „Die VHS lebt von neuen Ideen“, sagte Rosenwald-Metz. Kreisweit finden im Semester gut 600 Kurse statt, werden bis zu 40 000 Unterrichtsstunden gegeben.

Wer Bildungsurlaub nehmen möchte, muss dazu nicht unbedingt verreisen. Gut angenommen werden die Wochenkurse, die in den eigenen Räumen im Schloss angeboten werden. Hier herrscht nach Ansicht der Expertinnen eine besonders angenehme Lernatmosphäre. Da wären einmal Sprachkurse, aber auch ein Seminar aus dem Bereich Gesellschaft ist dabei. „Mein Wege – nächste Schritte in der Lebens- und Berufsplanung“ lädt dazu ein, einmal persönlich Bilanz zu ziehen, eine Standortbestimmung vorzunehmen und Ziele für die Zukunft zu definieren. Der Bereich des „Bildungsurlaubs vor Ort“ soll noch ausgebaut werden.

Freuen dürfen sich die Bückeburger Literaturfreunde. Ihr wöchentlicher Zirkel musste vor einiger Zeit zum großen Bedauern aller Beteiligten eingestellt werden, da der Referent verzogen ist. Nun gibt es ein neues Angebot: Ab 6. März wird immer freitags von 15 bis 16.30 Uhr ein „Literarisches Kolloquium“ angeboten. Dozent ist Dr. Andreas Meier.

Doch nicht nur Literatur-, sondern auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten. Um „Friedrich Bach und seine Brüder“ dreht sich alles am 9. und 10. Mai – ein Seminar mit viel Lokalbezug, sind die Bückeburger doch heute noch stolz auf „ihren“ Bach. „Das wird bestimmt ganz wunderbar“, freut sich Dunja Cordes. Es wurde nämlich ein besonders engagierte junger Dozent gewonnen: der Musikwissenschaftler Dennis Hopp. Und keine Angst: Musikalische Fachkenntnisse werden von den Teilnehmern nicht erwartet.

Noch ein musikalischer Tipp der pädagogischen Mitarbeiterin: Der Kurs „Da unten im Tale“ vom 26. Februar an macht Mut, die eigene Stimme häufiger erklingen zu lassen und wieder einmal Volkslieder anzustimmen.

Deutlich ausgeweitet wird in Bückeburg das Angebot an Kreativkursen: Malen und Basteln sind im neuen Frühjahrsprogramm gut vertreten.

Einen Schwerpunkt bei den Bückeburger Gesundheitskursen bildet die „Patientenuni“. Das sind einmal Fachvorträge in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Schaumburg, zum anderen eigene Angebote. Hier seien drei Kurse der Psychologin Magdalena von Hagenburg, einer neuen Dozentin, erwähnt. Sie informiert über unterschiedliche Möglichkeiten des „Anti-Stress-Trainings“ (ab 17. Februar), spricht über „Phobien und Ängste“ (17. März) und über unser „Essverhalten“ (30. Juni).




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