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Schüler singen mit „Unmada“ / Projektwoche endet am morgigen Freitag mit der Präsentation der Ergebnisse

„Wenn ein Seehund dein Müsli frisst“

Lauenau (nah). 300 Kinder kollern wie ein Truthahn, schneiden Grimassen und singen ausgelassen mit: Eine Projektwoche der Lauenauer Albert-Schweitzer-Schule hat mit einem musikalischen Paukenschlag begonnen. Der „Kinderliedermacher“ Manfred Kindel begeisterte Schüler wie Lehrer gleichermaßen. Anschließend widmeten sie sich in den Klassen allerlei Themen rund um das Schuljubiläum: Das heute noch genutzte Haupthaus der Unterrichtsstätte wurde vor 100 Jahren eingeweiht.

veröffentlicht am 07.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 08:42 Uhr

Mit welchen Aspekten der lokalen Schulgeschichte sich die Mädchen und Jungen befasst haben, dürfen Eltern und Interessierte am morgigen Freitag betrachten. Dann öffnet die Schule zwischen 10 und 12.30 Uhr ihre Türen. Themen werden unter anderem Albert-Schweitzer und schulische Einrichtungen, die Aufgaben von Lehrer und Hausmeister sein und die vielen baulichen Veränderungen, die das Haus inzwischen erlebt hat. Alle Klassen besuchen ferner die gegenwärtige Sonderausstellung im Amts- und Fleckenmuseum und erhalten dort Sonderführungen.

Zunächst galt die Aufmerksamkeit „Unmada“. So nennt sich Kindel, der mit Akkordeon, Technik und Helfern auf vielfältige Weise auf den Bühnen überall im Land agiert. Mit seinen jungen Lauenauer Zuhörern unternahm er eine „Reise um die Welt“. Dazu hatte er allerlei Utensilien mitgebracht. Ein Globus bildete den Mittelpunkt.

Er verstand es, sein Publikum ins Geschehen einzubinden. Klatschend, singend und mit vielerlei Gebärden verfolgten sie die fröhlichen Lieder, die wirklich „verrückt vor Freude“ machten, wie der indische Begriff „Unmada“ übersetzt lautet. Ausgelassen stimmten sie in den Refrain der Alltagskuriositäten ein: Auch „wenn ein Seehund dein Müsli frisst“ oder „am Himmel ein Walfisch fliegt“ sei eben „Alles Banane“.

Kindel kommt demnächst wieder nach Lauenau. Dann will er vor Erwachsenen im örtlichen „Kesselhaus“ sein Können zum Besten geben.




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