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Terminüberschneidung: Gelldorfer Teichfest findet nun am Pfingstsamstag statt

Wenn es zu wenig Wochenenden gibt

Gelldorf (jaj). Manchmal hat ein Monat einfach zu wenig Wochenenden – Das ist eine Erkenntnis, die die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Gelldorf auf ihrer Jahreshauptversammlung gewonnen haben.

veröffentlicht am 01.02.2011 um 09:29 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:42 Uhr

Erst berichtete Thomas Molthahn, dass die alljährliche Winterwanderung der Dorfjugend 2010 ausfallen musste, weil man einfach kein passendes Wochenende gefunden habe, dann thematisierte der Vorsitzende Volker Wehmeyer ein weiteres Terminproblem: An dem Juni-Wochenende, an dem das diesjährige Teichfest eigentlich geplant war, finde auch das Obernkirchener Schützenfest statt. „Und wir möchten unser Fest nicht durchführen, wenn in Obernkirchen noch eine Veranstaltung ansteht“, so Wehmeyer.

Einen Ausweichtermin zu finden gestaltete sich jedoch schwierig, denn auch an den anderen Wochenenden im Juni stand immer eine Veranstaltung an, und auch im Juli sah der Terminkalender nicht besser aus. Schließlich wurde der 11. Juni, der „Pfingstsamstag“ als neuer Termin von der Versammlung bestimmt. In der Hoffnung, dass nicht alle potenziellen Gäste über die Feiertage in den Urlaub fahren.

Organisationsleiterin Claudia Werth berichtete aber, dass es auch Veranstaltungen gegeben habe, die problemlos stattgefunden hätten. So sei ein Skat- und Knobelabend durchgeführt worden, die Dorfgemeinschaft habe Osterüberraschungen für das von der Feuerwehr veranstaltete Ostereier-Suchen gesponsort und eine Gruppe habe die Fischfabrik in Hagenburg besichtigt. „Der benötigte Bus wurde uns von Mühlmeister kostenfrei zur Verfügung gestellt, das kann ich gar nicht häufig genug sagen.“ Auch 2010 fand ein Teichfest statt. „Leider hat es ein bisschen unter dem schlechten Wetter gelitten, aber das Wetter können wir nun einmal nicht ändern“, resümiert Werth.

Für das Erntefest bekam die Dorfjugend großes Lob vom Vorsitzenden Wehmeyer. „Danke für die Arbeit, die ihr investiert habt. Ich bedanke mich vor allem, weil wir alle viel Spaß gehabt haben, besonders beim Katerfrühstück am Sonntag“, sagte er. Auch Ortsbürgermeister Andreas Hofmann lobte die Dorfjugend: „Ihr habt gezeigt, was Engagement in einer Ortschaft bedeutet.“ Das diesjährige Erntefest findet vom 2. bis zum 4. September statt und auch in diesem Jahr wird es am Sonntag wieder ein Katerfrühstück geben.

Bei den anschließenden Wahlen wurden der 1. Vorsitzende Volker Wehmeyer, Schatzmeister Burkhard Molthahn und Schriftführer Steffen Klindworth-Eggelmann einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Wehmeyer und Molthahn wiesen jedoch darauf hin, dass es ihre letzte Amtszeit sein soll. „Ich bekleide diesen Posten nächstes Jahr schon fast 20 Jahre“, sagte Wehmeyer. „Es wäre schön, wenn in zwei Jahren jemand aus den Reihen der Jüngeren übernehmen könnte.“

Einen ersten Schritt in Richtung Vorstands-Verjüngung machte Hendrik Winschel. Er wurde zum Kassenprüfer gewählt.




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