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SPD kritisiert im Bauausschuss das Ergebnis der Kramerstraßen-Sanierung

Wenn Kissen zu komfortabel sind

Bad Nenndorf. Im Bauausschuss der Stadt Bad Nenndorf haben Vertreter der SPD-Fraktion Kritik am Ergebnis der Kramerstraßen-Sanierung geübt. Der Einbau der Basaltbänder und der Fahrbahnkissen sei nicht nach politischem Willen erfolgt.

veröffentlicht am 17.02.2013 um 17:42 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:42 Uhr

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Speziell die aus SPD-Sicht zu flach ausgefallenen Kissen erregten die Gemüter. Volker Busse bezweifelte, dass diese ihren Zweck, Autofahrer zum langsamen Fahren anzuhalten, erfüllen. Ralph Tegtmeier, der eine entsprechende Anfrage eingebracht hatte, rief die Mitarbeiter des Bauamts zu genauerer Überwachung der Umsetzung politischer Willensbekundungen auf.

Ein direkter Vorwurf an Margarete Strempel, die sich seitens der Verwaltung schwerpunktmäßig um Straßenbauarbeiten in der Stadt kümmert und die Anfrage im Ausschuss beantwortete, solle dies nicht sein. Strempel sei schließlich zur Zeit der Beschlussfassung zur Kramerstraße noch nicht zuständig gewesen.

Erwin Biener (WGN) nahm die Verwaltung und die ausführende Baufirma in Schutz. Aus seiner Sicht sei das Ergebnis der Arbeiten gut. Busse fragte: „Weil Sie da jetzt schön schnell fahren können?“ Bieners Antwort: „Nein, ich fahre dort vorsichtig.“

Das Pflaster der Kramerstraße war 2012 ebenso neu verlegt worden wie das der Doudevillestraße. Die noch jungen Wege waren stark von Einsackungen betroffen gewesen, was auf Fehler beim ersten Verlegen der Pflastersteine zurückzuführen war. Bei den jüngsten Arbeiten waren die drei rechteckigen Bodenschwellen (Kissen) deutlich niedriger ausgefallen als zuvor. Hinsichtlich der Basaltbänder versicherte Strempel, dass die einzig mögliche Variante umgesetzt worden sei.




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