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60 Jahre „Plattdeutsche Heimatbühne“: 19 Aufführungen von „De Ölhamsters von Kuhsterstädt“

Wenn vier gewitzte Bauern Heizöl horten

Hülshagen (kil). Ein Stück voller Turbulenzen, Verwirrungen und Humor präsentiert die „Plattdeutsche Heimatbühne Lauenhagen“ in der Spielsaison 2011. Das Theaterensemble blickt aktuell auf 60 Bühnenjahre und mehr als 25 unterschiedliche Inszenierungen zurück.

veröffentlicht am 17.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:22 Uhr

Am Sonnabend, 22. Januar, bringen die Darsteller erstmalig die plattdeutsche Komödie „De Ölhamsters von Kuhsterstädt“ nach einem Stück von Harald Ricklefs auf die Bühne im Hülshäger Gasthaus Probst. Die Premiere am Sonnabendabend ist bereits ausverkauft. Es bietet sich aber die Möglichkeit, der Generalprobe am selben Tag um 14 Uhr beizuwohnen. Karten dafür gibt es direkt an der Tageskasse.

Insgesamt 19-mal entführt die „Heimatbühne“ – unter der Leitung von Cord Barnewold – ihre Zuschauer in Omas gute Stube der siebziger Jahre. Das Theaterstück nimmt dabei Bezug auf die Ölkrise in den Siebzigern.

„Eine Liebesgeschichte ist erstmals nicht enthalten“, verkündete Cord Barnewold. Dafür gibt es jede Menge Spannung und Unterhaltung. Umgeben von Blümchentapete, Hirschgeweih und Wachstischdecke treiben die Darsteller Heinz Dollweber, Anneliese Wulff, Gerlinde Marek, Werner Reese, Cord Barnewold, Ulrich Dollweber, Eike Ehlerding und Frank Dollweber drei Akte lang ihr Unwesen.

Gut 110 Minuten kann das Publikum die verzwickte Geschichte des schelmischen Bauernquartetts mitverfolgen und erleben, wie die vier „Buern“ mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Denn die Männer horten jede Menge Benzin und Heizöl, um es bei der nächsten Teuerung unter der Hand zu verkaufen. Doch damit nicht genug: Die Amateurverbrecher lagern den Kraftstoff im Jauchewagen. Wie es das Schicksal eben will, bleibt ihr trickreicher Plan nicht unbeobachtet. Der Dorfpolizist kommt den Tätern auf die Spur, hat jedoch große Probleme, den „plietschen“ Landwirten ihre Untat nachzuweisen, da die Schlitzohren für reichlich Verwirrung sorgen.

Ob es dem Dorfpolizisten letztlich doch noch gelingt, die Ganoven dingfest zu machen, und welche Bedeutung dabei das Telefon spielt, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Fest steht allerdings, dass es bei der Vorstellung der „Plattdeutschen Heimatbühne“ garantiert nicht langweilig wird.

Karten und weitere Informationen zu den folgenden Aufführungsterminen gibt es montags bis freitags in der Zeit von 18 bis 21 Uhr unter der Telefonnummer (0 57 21) 99 64 37.




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