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Aktions-Holzhaus künftig zwei Mal pro Jahr im Einsatz?

Wer weiß einen kürzeren Namen fürs Mehrgenerationenhäuschen?

RINTELN. Da „Mehrgenerationenhäuschen“ eher eine etwas holprige Bezeichnung als ein Name für das kleine Gebäude ist, schlägt die Demografiebeauftragte der Stadt Rinteln, Linda Mundhenke, vor, dass die Rintelner einen neuen, „echten“ Namen suchen. Und ein bisschen kürzer darf er sicherlich auch sein.

veröffentlicht am 26.02.2018 um 17:12 Uhr

Grafisch ist der sperrige Name hier im Logo für den „Adventszauber“ zwar schon sehr hübsch zerlegt, aber das Wort Mehrgenerationenhäuschen ist einfach zu lang. Grafik: Stadt Rinteln
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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite
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RINTELN. Das neue, schöne, große, lichte „Mehrgenerationenhäuschen“ hat viele gute Seiten – und eine nicht ganz so gute: Es lässt sich nicht mal eben schnell aufbauen für seinen Zweck, Alt und Jung in der Innenstadt zusammenzubringen. Zwei Transporter und ein Kran sind notwendig, um die Module des sechs mal vier Meter großen Holzhauses in die Fußgängerzone zu transportieren und sie dann miteinander zu verbinden. Obwohl Michael Hintz, Holzwerkstattleiter in den Berufsbildenen Schulen, eine besonders patente Methode für den relativ zügigen Auf- und Abbau von Boden, Seitenteilen, Tür und Fenstern und dem Dach entwickelt hat, dauert es stundenlang, bis die Baubetriebshof-Mitarbeiter damit fertig sind.

Ursprünglich war daran gedacht worden, das Häuschen, welches beim letzten „Adventszauber“ eingeweiht wurde, bereits im Sommer während des „Ferienspaßes“ erneut zum Einsatz kommen zu lassen. „Doch das werden wir diesmal wohl noch nicht schaffen“, meint Demografiebeauftragte der Stadt Rinteln, Linda Mundhenke. Zum Aufbau gehört ja auch die Koordination der Programmideen von Vereinen und Veranstaltern, die dort abwechselnd vier Wochen lang ein Programm anbieten würden.

Trotzdem freut sie sich über jede Anregung, jeden Vorschlag, wie das Mehrgenerationenhäuschen nicht nur in der Adventszeit, sondern ein zweites Mal im Jahr ein Anlaufpunkt werden könnte. Deshalb der Aufruf an Naturschutzbund und Familienzentrum, an die städtischen Vereine, die Lesefreunde, den Kinderschutzbund und überhaupt alle, die gemeinnützig etwas zu einem Mehrgenerationen-Programm beisteuern wollen, sich damit an Linda Mundhenke zu wenden.

„Dieses Häuschen soll ja ein Zeichen für generationenübergreifende Aktionen in Rinteln sein“, sagt sie. „Es ist ein sichtbares Symbol dafür, wie die unterschiedlichen Altersgruppen sich einander annähern, sich verstehen und voneinander lernen.“

Da „Mehrgenerationenhäuschen“ eher eine etwas holprige Bezeichnung als ein Name für das kleine Gebäude ist, schlägt sie vor, dass die Rintelner einen neuen, „echten“ Namen suchen. Wer eine gute Idee hat, sowohl für eine Aktion als auch für einen neuen Namen, erreicht Linda Mundhenke unter der Telefonnummer (05751) 403-118.




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