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Ralf Sassmann erneut Vorsitzender

WGR zieht ohne Ideologie an den politischen Fäden

Rodenberg (bab). Auf ein „positives Jahr´“ 2008 blickte die Wählergemeinschaft Rodenberg bei der Mitgliederversammlung. Es seien im Rat einige Beschlüsse im Interesse der Wählergemeinschaft gefasst worden. Seine politische Zukunft sieht Vorsitzender Ralf Sassmann gelassen. Er hat bis heute noch das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters inne. Dann wird neu gewählt.

veröffentlicht am 03.03.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:21 Uhr

Bei der Wahl zum Vorsitzenden der WGR war Ralf Sassmann jedenfalls konkurrenzlos. Einstimmig plädierten die Mitglieder auf Wiederwahl. Sassmann erklärte den Mitgliedern, die Veränderung in Rat und Verwaltungsausschuss, die eine Neuwahl des stellvertretenden Bürgermeisters nach sich zieht. Durch den Verlust zweier Mitglieder hat die CDU/WGR-Gruppe keine Mehrheit mehr. So könnte Sassmann das Amt des Bürgermeistervertreters unter Umständen verlieren.

„Ich mache das Amt gerne“, unterstrich Sassmann, der sagte, er setze sich gern für die Bürger der Stadt ein. Es sei aber „kein Drama“, sollte er nicht wieder gewählt werden. „Dann habe ich mehr Zeit für die Familie“, schlussfolgerte er unter Beipflichtung seiner Frau Almuth Sassmann. Auch sie wurde bei der Vorstandswahl einstimmig zur Schriftführerin gewählt.

Die WGR betonte ihre gute Zusammenarbeit mit anderen Wählergemeinschaften im Kreis, in Bad Nenndorf und Apelern. Auch Kontakte zu den Rodenberger Vereinen und die Teilnahme an Veranstaltungen seien rege. Sassmann fasste die Projekte von Stadt und Samtgemeinde zusammen. Die Erneuerung von Straßen und Plätzen, die Bemühungen um den Schul- und den Sportstandort Rodenberg und der Wiederaufbau des Wahrzeichens waren darunter.

Im Blick auf die weiteren Vorhaben stand besonders die Entwicklung der Hauptdurchgangsstraße von Rodenberg. Die Umgestaltung am ehemaligen „Grünen Baum“ und der Ausbau der Straßen Allee und Tor sollen die Stadt weiter optisch und verkehrstechnisch verbessern. „Sodass die Rodenberger Allee ihrem Namen wieder gerecht wird“, kündigte der WGR-Chef auch die Bepflanzung mit entsprechenden Bäumen an. Er hofft, dass die Samtgemeinde in dem Zug auch den Platz vor dem Freibad neu gestaltet und der Kreis sich bei dem Umbau der Kreuzung zur K 53 nach Algesdorf beteiligt.

Die Rodenberger WGR hat zwölf Mitglieder, konnte laut Vorsitzendem aber „überall mit an den Fäden“ ziehen. Die Treffen „Bürger im Gespräch“ sollen weitergehen, um den Bürgern Gelegenheit zu geben, Anregungen oder Sorgen vorzutragen. Über das Engagement des neuen WGR-Mitgliedes Tina Böhm, die auch Beisitzerin im Jugendausschuss ist, freute sich Sassmann. Sie sei gleich mit großem Engagement in die Arbeit eingestiegen. Böhms Initiative, Unterschriften für einen neuen Raum für die öffentliche Bücherei zu sammeln, findet nicht nur bei den WGR-Mitgliedern großen Anklang. 477 Unterschriften wurden gesammelt. Diese sollen im nächsten Schulausschuss des Samtgemeinderates vorgelegt werden.

Insgesamt ist Sassmann mit der Arbeit der WGR zufrieden, die „keine Ideologie verfolgt, sondern Projekte für die Bürger“ auf die Beine stelle. Die Entwicklung in der CDU-Fraktion bedauerte er, bekräftigte aber den Willen zur weiteren Zusammenarbeit.




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