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Antje Rinne: Fußgänger an der Bundesstraße 83 gefährdet

WGS: Stoppschild, bessere Kontrollen und Markierung

Deckbergen (wm). Die Verkehrssicherheit für Fußgänger und die Verkehrsbelastung der Bundesstraße 83 in Westendorf und Deckbergen sind ein Dauerthema seit Jahren: Jetzt hat die WGS im Ortsrat einen Anlauf genommen, um einen Anstoß zur Verbesserung der Situation zu erreichen. Ortsratsmitglied Antje Rinne schlägt ein ganzes Bündel von Maßnahmen vor, um die Situation für die Bürger erträglicher zu machen, da man auf die Ortsumgehung - seit Jahren im Gespräch und in Hameln geplant - wohl noch einige Jahre werde warten müssen.

veröffentlicht am 15.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Größtes Problem, so sieht es Antje Rinne, seien die Tempo-Sünder. Im Bereich der Westendorfer Landwehr werde zu schnell gefahren. Eine mögliche Abhilfe sieht hier die WGS in häufigeren Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei, noch besser wäre eine fest installierte Messeinrichtung an der Ampel, die auslöst, wenn bei Rot über die Ampel gefahren wird. Technisch machbar seien auch Kontaktschleifen am Ortseingang, die die Fußgängerampel auf Rot schalten, wenn zu schnell gefahren wird. Auf der Südseite der Bundesstraße, von der Fußgängerampel bis zur Einmündung in die Kreisstraße 74 und von dort bis zum Bushäuschen seien Fußgänger wie Radfahrer besonders gefährdet. Antje Rinne: Möglich wären hier Markierungen auf der Fahrbahn oder Warntafeln. Um die hohe Zahl der Auffahrunfälle im Einmündungsbereich der Landesstraße 438 zu senken, sollten Polizei wie Straßenbauamt prüfen, ob nicht ein Stop-Schild die Situation verbessern könnte. Im Landkreis Hameln-Pyrmont würden inzwischen besondere Warnfiguren vor Gefahrenstellen für Fußgänger und Radfahrer aufgestellt, die den Autofahrer darauf aufmerksam machten, dass er hier mit Schulkindern rechnen müsse. Ein weiteres Problem sei, so Antje Rinne, dass es auf der Westendorfer Landwehr, die eine geschlossene Ortschaft ist, außer der Fußgängerampel an der Bundesstraße keine markierten Bereiche gibt, wo man die Bundesstraße gefahrlos queren könne. Weder an der Stolzenegge, noch am Ziegeleiweg, der Zollstraße oder in Richtung Deckbergen im Einmündungsbereich der Ulanenstraße oder bei Gut Echtringhausen.

Kein Weg, nicht einmal ein Trampelpfad - und nur eine weiße Linie sichert Schüler auf dem Weg zur Ampel. Foto: pr.



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