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Feuerwehrleute im IRS unterwiesen

Wie die Sicherungsschlaufe Menschenrettung erleichtern soll

BÜCKEBURG. Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt ist im Rahmen der Neubeschaffung der Schutzkleidung in das neue IRS-System (Integrierte Rettungs- und Sicherungsschlaufe), welches in die neue Schutzkleidung eingearbeitet wurde, eingewiesen worden.

veröffentlicht am 22.11.2017 um 17:18 Uhr

BÜCKEBURG. Durch die Firma S-Gard, welche die Schutzkleidung lieferte, wurde die Erstunterweisung im Feuerwehrhaus Bückeburg durchgeführt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Marcus Staubermann vom Stadtkleiderkammer-Team begann für die 23 Teilnehmer aus den Ortsfeuerwehren Meinsen-Warber-Achum und Bückeburg-Stadt ein theoretischer Vortrag über das IRS-System. Den Teilnehmern wurde dabei erklärt, wie das System in die Jacke eingezogen wird und worauf bei dem System geachtet werden muss. Des Weiteren wurde erklärt, für welche Situationen das System geeignet ist. Bei einem Atemschutznotfall etwa können die Truppmitglieder ihr System in das System vom Verunglückten einhängen und diesen so zeitsparend aus dem Gefahrenbereich nach draußen ziehen. Da es auch zu brenzligen Situationen kommen kann, weshalb sich die Einsatzkräfte selber aus dem Gefahrenbereich retten können müssen, wurde den Feuerwehrleuten die Anwendung erklärt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück begann für die Teilnehmer der praktische Teil der Unterweisung. Die Aktiven konnten in zwei Gruppen verschiedene Situationen ausprobieren, etwa das Sichern auf einer Steckleiter oder im Korb der Drehleiter. Außerdem wurden die Situationen eines Atemschutznotfalls nachgestellt, wobei die Beteiligten den „verletzten“ Kameraden retten sollten. Im Anschluss wurden noch letzte Fragen der Teilnehmer in der großen Gruppe besprochen.

In Zukunft wird die Ausbildung am IRS-System in den Ortsfeuerwehren Meinsen, Warber und Achum sowie Bückeburg-Stadt durch die Multiplikatoren vorgenommen.red




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