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Jugendfeuerwehr-Zeltlager: Maximilian Vauth zieht beim „Schaumburger Abend“ positive Zwischenbilanz

Wie eine große Familie

Evesen. Positive Zwischenbilanz beim zehnten Zeltlager der Bückeburger Stadtjugendfeuerwehren: „Wir sind mit dem bisherigen Verlauf völlig zufrieden, man fühlt sich wie in einer großen Familie“, sagte Stadtjugendfeuerwehrwart Maximilian Vauth während des „Schaumburger Abends“. Die große Festveranstaltung führte auf dem Gelände des Eveser Sportzentrums außer Freunden und Verwandten der knapp 400 Teilnehmer auch etliche Vertreter des öffentlichen Lebens zusammen.

veröffentlicht am 31.07.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:22 Uhr

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Vauth begrüßte unter anderem den Landtagsabgeordneten Karsten Becker, Stadtbrandmeister Marko Bruckmann und Bürgermeister Horst Schwarze. „Beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wird“, meinte Becker. „Auf unseren Nachwuchs können wir uns verlassen“, ergänzte Bruckmann. „Toll, wie die jungen Leute die Herausforderungen meistern“, merkte Schwarze an.

Das Lagergeschehen war am Sonntag wegen des Sturmtiefs „Zeljko“ einen Tag später als ursprünglich beabsichtigt an den Start gegangen. „Trotzdem mussten wir keine gravierenden Änderungen an unserem Programm vornehmen“, berichtete Vauth. Nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung der erwachsenen Kameraden und durch das flexible Reagieren der städtischen Mitarbeiter habe „Zeljko“ dem Lagerleben kaum etwas anhaben können.

Das Sturmtief hatte am Sonnabend zahlreiche Helfer auf den Plan gerufen. „Wir haben die aus 50 Zelten bestehende kleine Stadt mit rund 1200 Sandsäcken geschützt“, erklärte Stadtbrandmeister Bruckmann. „Das waren 24 Paletten“, fügte Heinz Schultheiß an. Der Pastor der Kirchengemeinde St. Cosmas und St. Damian dankte den Feuerwehrleuten für deren flexiblen Einsatz bei der Beseitigung eines vom Sturm abgeknickten Astes auf praktische Art und Weise. „Selbstverständlich habe ich beim Sandsackschleppen mit angefasst“, ließ Schultheiß wissen.

Somit waren die Voraussetzungen für einen gelungenen weiteren Verlauf geschaffen. Und als die von Maximilian Vauth, Friedrich Hattendorf, Jürgen Pöhler und Birgit Siltmann gebildete Lagerleitung als erste Gäste Delegationen der Kinderfeuerwehren Feuerfüchse Bückeburg, Kleine Feuerlöscher Meinsen-Warber-Achum, Löschlöwen Müsingen und Feuerdrachen Rusbend begrüßte, war von den anfänglichen Turbulenzen kaum noch etwas zu bemerken. „Bis auf tonnenweise ausgestreuten Rindenmulch“, schränkte Bruckmann augenzwinkernd ein.

Als Ausflugsziele werden den Mädchen und Jungen das Ressort „Fun & Action“ (Bootsfahrten auf der Weser), die Wasserski-Anlage im Kalletal, der Hochseilgarten in Bad Oeynhausen und die Erlebniswelt „Sea-Life“ in Hannover angeboten. Vor Ort gibt es jede Menge Spiele und Wettbewerbe. Während der gesamten Woche können die „Jugendflammen“ erworben werden. Für das Erreichen der Abzeichen müssen die Jugendlichen verschiedene feuerwehrtechnische Aufgaben erfüllen, wie etwa das richtige Absetzen eines Notrufes, die Ausführungen von Knoten und Stichen sowie den korrekten Umgang mit Schläuchen und Strahlrohren.

Abends stehen im Hauptzelt Mitmachaktivitäten auf dem Programm. Am Mittwoch bot hier der „Schaumburger Abend“ einen abwechslungsreichen Reigen kurzweiliger Auftritte. Moderiert vom Taschenspieler Frank Katzmarek zeigten die Kindertrachtengruppe Cammer, die „Funky Movements“ vom Tuspo Meißen, eine Salsa-Gruppe und die Schalmeienkapelle Meinsen-Warber Kostproben ihres Könnens.

Die von Alexander Köchling-Lubeseder dirigierten Schalmeienspieler nahmen, gewissermaßen auf Zuruf, eine spontane Änderung ihrer Darbietungsplanungen vor und intonierten ganz zum Gefallen des vielköpfigen Publikums ein flottes Geburtstagsständchen – Stadtjugendfeuerwehrwart Maximilian Vauth feierte am Festabend sein 26. Wiegenfest.




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