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Labor im Kindergarten: „Zwergenwiese“ wird zum „Haus der kleinen Forscher“ erkoren

Wie viel Flüssigkeit passt in eine Windel?

Lauenau (nah). Als erster Kindergarten in der Samtgemeinde Rodenberg und eine der ersten Einrichtungen im Schaumburger Land darf die Lauenauer „Zwergenwiese“ sich „Haus der kleinen Forscher“ nennen. Der Übergabe von Urkunde und Hinweisschild ging eine zweijährige Vorbereitungszeit voraus.

veröffentlicht am 02.11.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:22 Uhr

Leiterin Silke Kinner-Jennerjahn und ihre Kolleginnen haben Workshops besucht, ein kleines Labor eingerichtet und schließlich eine umfangreiche Bewerbung abgegeben. An der Teilnahme bestand zu keinem Moment Zweifel: „Wir wollen den Kindern ein Fundament für die Schule mitgeben“, hieß es zur Begründung, „auf das sie mit Spaß und Freude in Chemie und Physik bauen können“. Gerade das kleine Zimmer mit Arbeitstisch, Reagenzgläsern, einem Mikroskop, Schutzbrille, Pipetten und vielem weiteren Zubehör habe den Ausschlag gegeben. Zudem könne beobachtet werden, wie Kinder mit Spaß und Neugier bei der Sache seien.

Manche hätten sich sogar zu Hause ein kleines „Labor“ gebaut, um Experimente noch einmal vor den Eltern zu zeigen. Der Phantasie der Kinder sind da offenbar keine Grenzen gesetzt: Erste eigene Idee war, die „Füllmenge“ einer Windel zu testen. Das verblüffende Ergebnis: Die weiche Unterlage kann einen ganzen Liter Wasser aufnehmen.

Die Eltern übergaben anlässlich der Zertifikatübergabe einen ganzen Satz Lupengläser für weitere Erkundungen. Die Auszeichnung aber verpflichtet die Erzieherinnen zu einer Daueraufgabe. Weitere Workshops sind bereits terminiert. Und in zwei Jahren wird ein neuer Antrag fällig, damit das „Kleine Forscher“-Schild weiterhin am Eingang hängen darf.




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