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Helpser Energiemarkt am 28. August / „Fürst Ernst“ zu Gast

„Wilde Horden“ stürmen Markt

Kirchhorsten (gus). Der zweite Helpser Energiemarkt ist für Sonnabend, 28. August, auf dem Hof Gottschalk in Kirchhorsten geplant. Von 11 bis 17 Uhr stellen Unternehmen ihre Möglichkeiten vor, um umweltschonend Energie zu gewinnen oder Energie zu sparen. Am selben Tag besucht „Fürst Ernst“ bei seiner „Schaumburger Friede“-Tournee den Hof.

veröffentlicht am 27.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:22 Uhr

Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltiges Wirtschaften“ mit den Mitgliedern Friedrich Deventer, Hinrich Gottschalk und Martina Lohmann. Deventer und Gottschalk beteiligen sich auch an der Ausstellung des Energiemarktes. Deventer präsentiert Angebote seiner Schornsteinbau-Firma. Gottschalk führt die Besucher zur benachbarten Biogas-Anlage. Auch die zum Gästehaus umgebaute Leibzucht auf dem Hof Gottschalk kann besichtigt werden.

Zu den Ausstellern zählen auch die Stadtwerke Weserbergland. Die Energiemarkt-Veranstalter loben das Unternehmen als ausschließlich kommunal betriebenen Energieversorger. Des Weiteren baut das Solarstrom-Unternehmen Ahrens einen Stand auf. Deventer und Gottschalk rechnen mit zehn bis 15 Ausstellern.

Die zentralen Themen sind Energiesparen und regenerative Energieerzeugung. In den auch alternativ genannten Energiequellen wie Sonne und Wind sehen die Organisatoren den Weg der Zukunft. Deshalb werben sie auf ihren Plakaten auch mit einem „Atomkraft? Nein, Danke“-Aufkleber.

Hauptattraktion des Rahmenprogramms soll der „Fürstenbesuch“ sein. Der vermeintliche Adelige reist anlässlich der 900-Jahrfeier Schaumburgs durch die Lande und beehrt Kirchhorsten mit seinem Tross um etwa 15 Uhr. Beim Energiemarkt will er sich informieren, wie er sein Schloss schneller warm bekommt und wie er in seinen zahlreichen Gütern Energie sparen kann. Es ist einer von nur zwei „Fürsten“-Besuchen in der Samtgemeinde Nienstädt.

Außerdem gibt es einige Attraktionen für die ganze Familie. Deventer baut ein Muskelkraft-betriebenes Karussell auf. Auch ein Solarkocher kommt zum Einsatz. Im Lehmofen können die Besucher Schmackhaftes zubereiten. Essen und Getränke werden ebenfalls verkauft. Aber Vorsicht: Während der „Fürsten“-Tross auf dem Hof weilt, könnten die Vorräte knapp sein. „Wilde Horden“ sind den Energiemarkt-Veranstaltern angekündigt worden.




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