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Adolf Simikin fürchtet sich vor Angriffen von Schwarzwild: Jagdpächter sollen ihrer Verantwortung nachkommen

Wildschweine durchwühlen Garten im Westernholz

Rolfshagen (la). Adolf Simikin traute seinen Augen nicht, als er am Donnerstagmorgen in seinen Garten blickte. Wildschweine hatten großflächig ihr Unwesen getrieben und die Obstbaumwiese regelrecht umgepflügt. "So etwas habe ich noch nicht gesehen. Die Löcher sind richtig tief. Da muss eine Menge Kraft dahinter gesteckt haben", sagte Adolf Simikin.

veröffentlicht am 28.07.2008 um 00:00 Uhr

Sein Grundstück im Westernholz 24 ist an zwei Seiten von Maisfeldern begrenzt und daher ein wahres Paradies für das Schwarzwild. Über den Schaden, den die Wildschweine in seinem Garten angerichtet haben, ärgert sich Simikin weniger. "Wildschaden wird für Privatpersonen ohnehin nicht ersetzt, aber so schlimm ist das auch nicht. Aber man muss doch, wenn man in den Garten geht, befürchten, dass man von Wildschweinen angegriffen wird", erläutert Simikin sein Unbehagen. Die Tiere würden erst sehr spät reagieren wenn sich ein Mensch nähert, dann aufschrecken und vielleicht ja doch angreifen, vielleicht weil sie Gefahr für ihre Frischlinge wittern. "Der Wildschweinbestand ist enorm gestiegen. Hier müssen die Jagdpächter ihrer Verantwortung nachkommen und mehr Tiere abschießen", meint Simikin. Die Gefahr, dass der Wildschweinbestand weiter wächst und somit auch die Möglichkeit, dass es vermehrt Sach- oder Personenschäden gibt, müsse gebannt werden. Einem bislang unbestätigten Gerücht zufolge, ist kürzlich eine Frau, die mit ihrem Hund von der Rolfshäger Siedlung in Richtung Bückeberg unterwegs war, von einem Wildschwein angegriffen worden. Während die Frau fliehen konnte, sei der Hund von dem Wildschwein getötet worden. Allerdings ist der Vorfall weder dem Förster noch dem Jagdpächter oder der Polizei bekannt.




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