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Corona-Krise

Winfried Kretschmann entspannt bei James Bond

Das Thema Corona dominiert alles. Dabei gäbe es viele wichtige Dinge, um die wir uns kümmern müssen, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

veröffentlicht am 15.11.2020 um 13:54 Uhr
aktualisiert am 15.11.2020 um 15:40 Uhr

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In Zeiten von Corona kann Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72) gut beim Schauen von James-Bond-Filmen abschalten. Außerdem spiele er mit seinen Jugendfreunden regelmäßig digital Karten, sagte der Grünen-Politiker der «Augsburger Allgemeinen». Kartenspielen sei für ihn entspannender als Wandern. «Beim Wandern gehen mir ständig Probleme durch den Kopf.» Viele andere wichtige Dinge wie etwa der Klimawandel würden zurzeit vernachlässigt. «Es wird höchste Zeit, dass wir diese Pandemie weggeimpft bekommen, damit wir uns auch anderen Fragen wieder widmen können.»

Angst vor Ansteckung habe er trotz des wegen seines Alters erhöhten Risikos nicht. «Ich verhalte mich vorsichtig, trage wenn nötig eine FFP2-Maske, lüfte, achte auf Abstände - ich mache also nichts anderes als jeder andere vernünftige Mensch auch», erklärte Kretschmann. Da er sich darum sorge, wie es im Land weitergehe, bleibe für persönliche Sorgen nicht so viel Raum.

Hassbotschaften wegen seiner Corona-Politik stecke er weg. «Ich begegne diesen Leuten mit einem Mindestrespekt. Auch aggressive Briefe werden von uns beantwortet», sagte er. «Trotzdem besorgt es mich ganz außerordentlich, dass sich der Glaube an Verschwörungsmythen ausbreitet.»




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