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Das Motto heißt: Vier raus – vier rein

Wintertransfer: Bringen Sie Ihre Elf auf „Trapp“

veröffentlicht am 18.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Halbzeit in der Bundesliga und beim Trainerspiel. Zeit zum Nachdenken. Und, wie sieht Ihre persönliche Bilanz aus? War Ihr Kader stark genug – oder haben Sie vielleicht zu wenig Punkte auf dem Konto? Wenn Schmalhans grüßt, dann könnte eine kleine Blutauffrischung bei Ihrer Stammformation gewiss nicht schaden. Aber auch wer auf eine erfolgreiche Hinrunde zurückblickt, sollte trotzdem die Leistungsfähigkeit und Effizienz seines kickenden Personals neu überprüfen. Stillstand schadet, denn schließlich ist im imaginären Titelrennen noch nichts verloren. 17 Chancen bleiben für jedermann, und die gilt es, zu nutzen. Also bringen Sie Ihren Kader beim ab heute geöffneten Wintertransfer noch einmal richtig auf „Trapp“. Wer möchte, auch mit Frankfurts Klasse-Torhüter. Kevin ist zwar nicht allein für den Höhenflug der Hessen verantwortlich, hat aber einen großen Anteil daran. Mehr Punkte als Trapp (127) sammelte bislang keiner zwischen den Pfosten. Auch nicht der Shootingstar René Adler (121) vom HSV oder Deutschlands Nummer eins Manuel Neuer (100) vom FC Bayern.

Und wie läuft nun der Wintertransfer? Ganz einfach: Die Bundesligatrainer können bis zu vier Spieler aus Ihrem aktuellen Kader verkaufen und mit dem Erlös aber auch maximal nur vier neue Spieler verpflichten. Genau 32 Tage bleiben Ihnen dafür bis zum Wiederanpfiff am 18. Januar um 20.30 Uhr.

Dann stellt sich Hannover 96 zum Rückrundenstart auf Schalke vor – und Sie sollten spätestens dann Ihre Schularbeiten auf dem Transfermarkt gemacht haben. Natürlich ist die Auswahl an interessanten und vor allem auch preisgünstigen Kandidaten in allen Mannschaftsteilen riesengroß.

Alleine im Angriff drängen immer mehr Schnäppchen-Torjäger wie Hannovers Mame Biram Diouf, der Bremer Nils Petersen, Artjoms Rudnevs vom HSV oder der Mainzer Adam Szalai in den Vordergrund. Kurios: Mit insgesamt 14 Millionen Euro Ablöse kostet das treffsichere Quartett noch weniger als beispielweise der Peruaner Jefferson Farfan (15 Millionen) aus Gelsenkirchen.

Aber auch beim Wintertransfer wird wohl keiner der 3350 Dewezet-Trainer den perfekten Spieler mehr aus dem Hut zaubern. Denn welcher Profi schießt schon jede Woche mindestens zwei Tore, sieht nie eine Gelbe Karte, fliegt natürlich auch nie vom Platz – und ist auch noch immer fit? Viele würden jetzt wohl Messi sagen, aber der spielt bekanntlich auch auf einem ganz anderen Stern...

Ein bisschen Weihnachtsmann steckt wohl in jedem: Der Frankfurter Torhüter Kevin Trapp macht auch als Spaßvogel eine gute Figur und ist beim Wintertransfer ebenso eine echte Alternative wie der Hamburger Torjäger Artjom Rudnevs (unten links).

Fotos: dpa /2




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