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Elektronisches Wörterbuch im Spanischkurs / Adolfiner-Verein unterstützt Anschaffung

„Wir sind quasi die Testgruppe“

Bückeburg. „Leicht bedienbar!“, sagt ein Spanischschüler. „Absolut hilfreich!“, schwärmt eine Mitschülerin aus dem 12. Jahrgang. „Schade, dass das nur im Spanischunterricht geht“, meint eine Schülerin, die sich für einen sprachlichen Schwerpunkt im Abitur entschieden hat. Die 14 Teilnehmer des Spanischkurses von Jana Sohnemann haben ihre ersten Erfahrungen mit elektronischen Wörterbüchern gesammelt, und sie wirken allesamt begeistert.

veröffentlicht am 30.10.2014 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:41 Uhr

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Das kleine handliche Gerät lässt den Zugriff auf die Sprachen Englisch, Französisch, Latein und Spanisch zu. Deutsch ist durch den Duden vertreten. In Spanisch darf das Hilfsmittel bereits im Abitur 2015 eingesetzt werden, wenn eine entsprechende Entscheidung der Fachkonferenz vorliegt. Fachobfrau Gabriele Hundrieser hat sich schon sehr früh für die Anschaffung eingesetzt. In den anderen Fremdsprachen laufe die Debatte noch: „Wir sind quasi die Testgruppe.“ Bedenken gibt es nicht nur wegen der Höhe der Kosten, einige Einwände sind grundsätzlicher Art, was den Lernprozess und die Verfestigung der Kenntnisse angeht.

Möglich wurde die zügige Anschaffung von 20 digitalen Wörterbüchern zu Beginn des laufenden Schuljahrs durch eine erhebliche Zuwendung des Adolfiner-Vereins. Nach deutlichen Förderschwerpunkten in den Bereichen Naturwissenschaften, Theater, Musik und Bühnentechnik war es Klaus Schnierl als Vorsitzendem wichtig, mit einer Finanzspritze von 1500 Euro einen kräftigen Akzent bei den Fremdsprachen zu setzen. In die Entscheidungen der einzelnen Fachschaften mischen sich die Ehemaligen natürlich nicht ein.

Derweil sehen insbesondere die fünf Prüflinge aus dem erwähnten Spanischkurs der ersten Klausur im letzten Schuljahr optimistisch entgegen. Im Fach Englisch würde man mit 20 Exemplaren allerdings nicht auskommen, wenn im Abitur in mehreren Kursen unter gleichen Bedingungen gleichzeitig geschrieben werden soll. Im Unterrichtsalltag geht es ohnehin nicht nur um die traditionelle Lexikonarbeit. Durch Kopfhörer kommt ein positives Element des sonst eher museal anmutenden Sprachlabors in den Unterricht zurück, wie Befürworter hervorheben: „Die korrekte Aussprache kann ganz anders vermittelt werden als durch Lautschrift und Erläuterung!“




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